Zoll schlägt mit Großrazzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche zu
Julian NetteZoll schlägt mit Großrazzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche zu
Zoll startet bundesweite Razzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung
Der deutsche Zoll hat eine groß angelegte Kontrollwelle gegen nicht angemeldete Arbeitsverhältnisse und illegale Beschäftigung eingeleitet. Im Fokus steht diesmal die Sicherheits- und Privatbewachungsbranche. Über 2.100 Beamte sind an der Aktion beteiligt. Geprüft werden die Einhaltung der Sozialversicherungspflicht, Mindestlohnvorschriften sowie der Missbrauch von Sozialleistungen.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls leitet die bundesweiten Kontrollen. Die Behörden überprüfen unter anderem nicht genehmigte Leiharbeit, Lohnunterschreitung und die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte. Sowohl stichprobenartige Checks als auch umfassende Betriebsprüfungen finden auf Basis von Risikoanalysen statt.
Besonderes Augenmerk liegt auf Veranstaltungssecurity und Objektschutzdienstleistungen. Die FKS verschärft regelmäßig die Kontrollen in Branchen, die anfällig für Schwarzarbeit sind – mit dem Ziel, faire Arbeitsbedingungen zu schützen und öffentliche Einnahmen zu sichern. Auch die Erfüllung der Sozialabgabenpflicht wird im Rahmen der Aktion überprüft.
Erste Ergebnisse der Kontrollwelle werden noch in dieser Woche erwartet. Sie sollen zeigen, ob Unternehmen die Arbeitsgesetze einhalten oder mit Strafen wegen Verstößen rechnen müssen.
An der Großrazzia sind tausende Zollbeamte in ganz Deutschland beteiligt. Die Maßnahme unterstreicht die Bemühungen, illegale Beschäftigung zu bekämpfen und die Sozialversicherungssysteme zu stabilisieren. Bei Verstößen drohen Bußgelder oder juristische Konsequenzen für säumige Arbeitgeber.






