10 May 2026, 10:08

Uniklinik Köln revolutioniert Medikamentenvergabe mit automatisiertem Tabletten-System

Weißer Tisch mit Pillendose, Stethoskop und Etikett

Uniklinik Köln revolutioniert Medikamentenvergabe mit automatisiertem Tabletten-System

Uniklinik Köln erweitert automatisiertes Tablettenausgabesystem auf bis zu 600 Patientenbetten

Die Uniklinik Köln baut ihr automatisiertes System zur Medikamentenverteilung aus und versorgt damit künftig bis zu 600 Patientenbetten. Ziel der Maßnahme ist es, das Pflegepersonal zu entlasten und gleichzeitig den Plastikmüll zu reduzieren. Die Technologie kommt bereits seit 2018 zum Einsatz und macht das Krankenhaus zu einem Vorreiter in der automatisierten Arzneimittelvergabe.

Das System funktioniert, indem einzelne, verpackte und beschriftete Tabletten direkt aus der zentralen Krankenhausapotheke ausgegeben werden. Dadurch entfällt für das Pflegepersonal das lästige Auspacken von Tablettenblistern während der Nachtschichten. Statt wie bisher übliche Sieben-Tage-Blister mit Aluminiumfolie zu verwenden, werden die Medikamente nun direkt aus Großpackungen in Verpackungsmaschinen gefüllt.

Im Vergleich zur alten Methode sinkt so der Plastikverbrauch. Zudem entfällt die Entsorgung leerer Tablettenboxen, die bisher notwendig war. Bis 2030 müssen alle deutschen Krankenhäuser ähnliche automatisierte Systeme einführen – andernfalls drohen ihnen finanzielle Sanktionen der Krankenkassen.

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Die Uniklinik Köln hatte das automatisierte Tablettenausgabesystem bereits 2018 eingeführt. Aufgrund des Erfolgs wird es nun flächendeckend ausgebaut, was manuelle Tätigkeiten für das Personal weiter verringert und die Effizienz steigert.

Durch die Erweiterung werden bis zu 600 Betten an das automatisierte System angeschlossen. Das Pflegepersonal spart Zeit bei der Medikamentenvergabe, und die Kliniken produzieren weniger Abfall. Die Vorgabe bis 2030 sorgt dafür, dass solche Systeme bald in ganz Deutschland zum Standard werden.

Quelle