27 April 2026, 20:32

Strabag verzeichnet Rekordwachstum und setzt auf Infrastruktur und Innovation

Ausführliches architektonisches Detailbild eines Brückenbauplans aus einem Buch, das strukturelle Komponenten wie Balken und Seile mit begleitendem erklärendem Text zeigt.

Strabag verzeichnet Rekordwachstum und setzt auf Infrastruktur und Innovation

Strabag, Deutschlands größtes Bauunternehmen, verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 ein kräftiges finanzielles Wachstum. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 8,9 Milliarden Euro, während das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 58 Prozent in die Höhe schnellte. Der Vorstandsvorsitzende betonte zudem die zentrale Rolle der Infrastruktur für den wirtschaftlichen Fortschritt.

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Der Auftragsbestand des Konzerns erreichte bis Ende Juni 28,4 Milliarden Euro – ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettogewinn kletterte im selben Zeitraum um vier Prozent auf 94,9 Millionen Euro. Diese Zahlen unterstreichen Strabags führende Position in Österreich und Deutschland, wo das Unternehmen einen Marktanteil von fünf bzw. zwei Prozent hält.

Strabag investiert weiterhin massiv in Innovation und gibt jährlich über 20 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung aus. Neben dem finanziellen Wachstum demonstriert das Unternehmen seine technische Expertise bei Großprojekten. Ein bemerkenswerter Erfolg war die Verschiebung der 40.000 Tonnen schweren A45-Talbrücke in Rinsdorf um 20 Meter – dabei blieb die 485,5 Meter lange Konstruktion inklusive Pfeiler und Fundament vollständig intakt.

Vorstandsvorsitzender Stefan Kratochwill hob die volkswirtschaftliche Bedeutung von Infrastrukturinvestitionen hervor. Jeder in solche Projekte fließende Euro entfalte eine Multiplikatorwirkung, schaffe Arbeitsplätze und steigere die Attraktivität der Regionen, so Kratochwill. Seine Aussagen decken sich mit Österreichs geplanten Infrastrukturausgaben in Höhe von 9,9 Milliarden Euro für 2025 – das entspricht etwa zwei Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes.

Strabag bleibt auch seinem langjährigen Engagement für den sozialen Wohnungsbau treu. Mit über 70 Jahren Erfahrung konzentriert sich das Unternehmen nun darauf, seinen bestehenden Wohnungsbestand auszubauen, statt komplett neue Projekte zu realisieren.

Die finanzielle Performance und die laufenden Vorhaben festigen Strabags Rolle als Schlüsselfigur im europäischen Baugewerbe. Die Investitionen in Forschung, Infrastruktur und sozialen Wohnungsbau spiegeln die Strategie wider, Wachstum mit langfristiger Nachhaltigkeit zu verbinden. Mit einem soliden Auftragsbestand und steigenden Gewinnen bleibt der Konzern ein zentraler Akteur für die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung der Region.

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