06 May 2026, 18:11

Ryanair streicht Winterflüge in Deutschland – 10 Prozent weniger Sitze an neun Airports

Alitalia Airbus A320-232 ERJ-EJZ Flugzeug beim Start vom Frankfurt Airport mit grünem Gras darunter, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Ryanair storniert Flüge an Flughäfen in NRW - Ryanair streicht Winterflüge in Deutschland – 10 Prozent weniger Sitze an neun Airports

Ryanair kürzt Winterflugplan in Deutschland – rund zehn Prozent weniger Sitze

Die Fluggesellschaft Ryanair reduziert ihr Winterflugangebot in Deutschland und streicht etwa zehn Prozent der Sitze an neun Flughäfen. Betroffen sind insbesondere die Standorte Köln/Bonn und Weeze in Nordrhein-Westfalen, wo es weniger Verbindungen und ein geringeres Ticketangebot geben wird. Als Grund für die Entscheidung nennt die Airline die hohen Betriebskosten in Deutschland.

An den Flughäfen Köln/Bonn und Weeze werden jeweils zwei Strecken gestrichen. Von Köln aus entfallen die Verbindungen nach Bristol und Kopenhagen, in Weeze werden die Flüge nach Castellón (Valencia) und Kopenhagen eingestellt. Durch diese Kürzungen fallen im Winterflugplan insgesamt 24 Strecken und 800.000 Sitze weg.

Trotz der Streichungen verzeichnet der Flughafen Weeze im Vergleich zum Vorwinter einen Kapazitätszuwachs von 23 Prozent bei den Sitzplätzen. Ryanair hat dort seine Aktivitäten ausgebaut und in diesem Sommer sieben Flugzeuge stationiert – im Vergleich zu vier in früheren Saison. Am Flughafen Köln/Bonn gibt es dagegen eine leichte Verringerung des Gesamtangebots an Sitzplätzen.

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Bundesweit stehen den Passagieren im Winter rund sieben Millionen Sitze zur Verfügung – im Vorjahr waren es noch 7,2 Millionen. Die Airline warnte zudem, dass bei anhaltend hohen Kosten weitere Kürzungen im Sommer 2026 drohen könnten. Die Flughäfen Dortmund, Dresden und Leipzig bleiben weiterhin nicht im Streckennetz von Ryanair vertreten.

Die Reduzierungen markieren eine Neuausrichtung der Deutschland-Geschäfte von Ryanair mit weniger Flügen und einem stärkeren Fokus auf Kosteneffizienz. Reisende, die von den betroffenen Flughäfen starten, haben nun weniger Optionen für ihre Winterreisen. Sollten sich die Rahmenbedingungen nicht verbessern, behält sich die Airline weitere Streichungen vor.

Quelle