07 May 2026, 16:41

Bombendrohung im ICE: Zwölf Verletzte und Forderungen nach mehr Sicherheit im Schienenverkehr

Schwarz-weiß-Foto eines Zuges mit der Aufschrift "Defense Special" auf den Eisenbahnschienen mit zwei Flaggen links und einer Decke oben.

Bombendrohung im ICE: Zwölf Verletzte und Forderungen nach mehr Sicherheit im Schienenverkehr

Bombendrohung in ICE-Zug in Nordrhein-Westfalen: Zwölf Verletzte – Forderungen nach schärferen Sicherheitsmaßnahmen

Bei einem Bombenanschlag in einem ICE-Zug in Nordrhein-Westfalen sind vergangenen Donnerstag mindestens zwölf Menschen leicht verletzt worden. Ein Mann hatte Sprengkörper gezündet und Drohungen ausgesprochen, was erneut Bedenken hinsichtlich der Sicherheit im deutschen Schienenverkehr aufkommen lässt. Nun fordern Politiker strengere Schutzvorkehrungen für Hochgeschwindigkeitszüge.

Der Vorfall ereignete sich, als ein Fahrgast Sprengsätze aktivierte und vor einem bevorstehenden Anschlag warnte. Rettungskräfte waren schnell vor Ort, doch die Störung führte zu leichten Verletzungen bei zwölf Personen. Das Ereignis hat die Rufe nach verschärften Kontrollen im deutschen Bahnnetz weiter verstärkt.

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Bereits im Januar hatte die Deutsche Bahn einen Notfallplan zur Verbesserung der Sicherheit an Bahnhöfen eingeführt, der mehr Streifen und eine ausgeweitete Videoüberwachung umfasste. Kritiker halten diese Maßnahmen jedoch für unzureichend.

Stephan Stracke, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, bezeichnete die aktuelle Lage als „nicht mehr tragbar“. Er warnte, dass Bahnreisen zunehmend zum Risiko für Fahrgäste und Personal würden. Zu seinen Vorschlägen gehören stufenweise Sicherheitskontrollen, beginnend an Hochrisiko-Bahnhöfen mit erhöhter Kriminalitätsrate.

Stracke schlug zudem vor, den Zugang zu Bahnsteigen auf Fahrkarteninhaber zu beschränken. Dies würde seiner Meinung nach die Möglichkeiten für Bedrohungen verringern und die allgemeine Sicherheit erhöhen.

Der Vorfall setzt die Behörden unter Handlungsdruck. Strengere Zugangskontrollen und erweiterte Sicherheitschecks könnten bald zum Standard in ICE-Zügen werden. Derzeit liegt der Fokus darauf, weitere Störungen zu verhindern und gleichzeitig den Schutz der Reisenden zu gewährleisten.

Quelle