24 June 2026, 04:07

Ratsfrauen fordern bessere Hilfsangebote für wohnungslose Frauen und Gewaltopfer

Lünens weibliche Lokalpolitikerinnen diskutieren Gewaltprävention, Wohnungsnot und Zusammenarbeit im Stadtrat

Ratsfrauen fordern bessere Hilfsangebote für wohnungslose Frauen und Gewaltopfer

Zehn Kommunalpolitikerinnen trafen sich zum Netzwerktreffen der Ratsfrauen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen drängende kommunalpolitische Themen, wobei der Austausch über Parteigrenzen hinweg gefördert wurde. Schwerpunkte bildeten Gewaltprävention und die Unterstützung gefährdeter Gruppen.

Die Teilnehmerinnen analysierten bestehende Hilfsangebote im Kreis Unna und in Lünen. Dabei wurden Versorgungslücken identifiziert – insbesondere für wohnungslose Frauen, deren Bedürfnisse sich oft von denen Männer unterscheiden. Die Runde betonte, wie wichtig maßgeschneiderte Hilfsprogramme für diese Gruppe sind.

Ebenfalls diskutiert wurde die Einführung einer anonymen Spurensicherung für Überlebende sexualisierter Gewalt im Kreis Unna. Die Anwesenden wiesen auf den Bedarf an leicht zugänglichen, niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten für Betroffene hin. Die Umsetzung der Istanbul-Konvention sowie weitere Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt standen im Zentrum der Debatten.

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Zum Abschluss des Treffens wurde die Notwendigkeit einer kreisweiten Koordinierungsstelle anerkannt. Diese soll die Zusammenarbeit verbessern und Hilfsangebote für gefährdete Personen effizienter gestalten.

Die Veranstaltung ermöglichte einen offenen Dialog zu zentralen lokalen Herausforderungen. Vorschläge wie die Koordinierungsstelle oder die anonyme Spurensicherung könnten die Unterstützungssysteme im Kreis nachhaltig verändern – und so den Schutz sowie die Hilfsangebote für von Gewalt oder Obdachlosigkeit betroffene Frauen stärken.

Quelle