07 April 2026, 00:15

Post-Ost-Gemeinschaften vernetzen sich erstmals bei historischer Konferenz in Deutschland

Plakat mit Gebührenbefreiungen für über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge, mit mehreren Personen im Hintergrund mit Taschen.

Post-Ost-Gemeinschaften vernetzen sich erstmals bei historischer Konferenz in Deutschland

Dreitägiges Treffen von Post-Ost-Gemeinschaften in Deutschland

Vom 6. bis 8. August fand in Deutschland ein dreitägiges Treffen von Gemeinschaften aus den ehemaligen Ostblockstaaten statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von BUNT und markierte die erste Konferenz des neuen Projekts p(ost) berlin, einer Kooperation mit dem Bundesprogramm "Demokratie lebt!". Im Mittelpunkt stand der erste persönliche Austausch von Migrantinnen und Migranten aus den Nachfolgestaaten des Ostblocks.

Die Konferenz präsentierte die Arbeit verschiedener von Migrantinnen und Migranten geführter Vereine in ganz Deutschland. Wladimir Weinberg, Geschäftsführer des Bundesverbands russischsprachiger Eltern, hielt einen Vortrag über den Aufbau starker Gemeinschaften. Sein Verband unterstützt Familien mit russischsprachigem Hintergrund, während der Kinder- und Jugendverband JunOst kulturelle und soziale Aktivitäten für junge Menschen mit ähnlichen Wurzeln anbietet.

Zu den weiteren teilnehmenden Gruppen zählte der Verein Frauenpower – Ukrainische Frauen Integrationsverein in Sachsen-Anhalt, der ukrainischen Frauen den Einstieg in die deutsche Gesellschaft erleichtert. Die Deutsch-Kasachische Gesellschaft, seit 1997 aktiv, pflegt weiterhin die Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland. Der Verein Nash Berlin vernetzt ukrainische Künstlerinnen und Künstler und arbeitet eng mit dem Verein Mriya zusammen, um den kulturellen Austausch zu fördern.

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BUNT selbst bietet Sprach- und Kulturkurse an, die speziell auf Migrantinnen und Migranten, Unternehmen und deren Beschäftigte zugeschnitten sind – mit einem besonderen Fokus auf Frauen, Kinder und Familien. Auf der Konferenz wurden auch praktische Herausforderungen thematisiert, etwa die Finanzverwaltung von Vereinen, rechtliche Fragen und die Minimierung von Haftungsrisiken – zentrale Themen für die geschätzten 750.000 eingetragenen Vereine in Deutschland.

Die p(ost) berlin-Konferenz bot eine Plattform für Vernetzung und Erfahrungsaustausch unter Post-Ost-Gemeinschaften. Durch die Zusammenführung unterschiedlicher Gruppen soll die Initiative die Unterstützungsstrukturen für Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa und Zentralasien stärken. Künftige Aktivitäten im Rahmen des Projekts werden voraussichtlich auf den während der Veranstaltung geknüpften Kontakten aufbauen.

Quelle