Polizei und Zoll decken schwere Verstöße bei Lkw-Kontrollen auf
Polizei und Zoll führen gemeinsame Kontrollen an zwei wichtigen Standorten in Deutschland durch
Polizeibeamte und Zollfahnder haben in dieser Woche an zwei zentralen Orten in Deutschland gemeinsame Kontrollen durchgeführt. Die Überprüfungen fanden am Rasthof Fuchsgrund und an der Raststätte Gütersloh Nord statt. Mehrere Fahrer wurden wegen schwerwiegender Verstöße angehalten, darunter technische Mängel und unsachgemäß gesicherte Ladung.
Fünf Lkw-Fahrer erhielten sofort ein Weiterfahrverbot. Ein 43-jähriger polnischer Fahrer hatte gefährliche Güter nicht vorschriftsmäßig gesichert. Ein weiterer polnischer Fahrer wurde wegen gravierender technischer Defekte gestoppt – seine Bremsbeläge waren abgenutzt, das Bremssystem korrodiert.
Ein litauischer Fahrer hatte gleich zwei schwere Probleme: Die Achse seines Anhängers wies gefährliche Rostschäden auf, weshalb die Behörden ihn stoppten. Zudem führte er einen gefälschten ukrainischen Führerschein mit sich, was zu einer Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro führte.
Häufige Verstöße betrafen auch soziale Vorschriften, etwa die Missachtung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten. Auch die Ladungssicherung war ein wiederkehrendes Problem – in mehreren Fällen war die Fracht unzureichend befestigt. An der Raststätte Gütersloh Nord deckten Zollbeamte zudem acht Fälle illegaler Beschäftigung auf.
Der polnische Fahrer, der gegen die Vorschriften für gefährliche Güter verstoßen hatte, musste eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro hinterlegen. Vier für die Beladung verantwortliche Personen müssen nun mit verwaltungsrechtlichen Verfahren rechnen.
Die Kontrollen führten zu Bußgeldern, Sicherheitsleistungen und Fahrverboten für mehrere Fahrer. Die Behörden wiesen auf anhaltende Probleme mit technischen Mängeln, unsicherer Ladung und Verstößen gegen Arbeitsrecht hin. Gegen die Beteiligten könnten weitere Verfahren eingeleitet werden.






