NRW startet mit Lichtshow die Kampagne für Olympia 2032 im Rhein-Ruhr-Gebiet
Ivana SchleichNRW startet mit Lichtshow die Kampagne für Olympia 2032 im Rhein-Ruhr-Gebiet
Nordrhein-Westfalen startet große Öffentlichkeitskampagne für die Rhein-Ruhr-Olympiabewerbung
Am 19. Januar 2026 gibt Nordrhein-Westfalen (NRW) mit einer spektakulären Lichtinstallation den Startschuss für seine Kampagne zur Bewerbung um die Olympischen Spiele im Rhein-Ruhr-Gebiet. Die Aktion lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, sich am Entscheidungsprozess zu beteiligen. Fast vier Millionen Menschen werden später in kommunalen Bürgerentscheiden über die Bewerbung abstimmen – die größte öffentliche Konsultation dieser Art im Rahmen einer Olympiabewerbung.
Veranstaltet wird die Auftaktveranstaltung am UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen. Um 17:20 Uhr wird eine Doppelstrahl-Konstruktion als Teil des Kampagnenstarts illuminiert. Besucher haben zudem die Möglichkeit, ihre Namen oder Botschaften zu den Olympischen Spielen einzureichen, die in Echtzeit auf die Installation projiziert werden.
Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in NRW, werden die Gäste begrüßen. Es folgt ein Bühnenprogramm mit lokalen Sportlerinnen und Sportlern, das die Essener Sportgemeinschaft feiert. Zum Abschluss wird ein Gruppenfoto die Veranstaltung dokumentieren.
Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung im Vorfeld der Bürgerentscheide am 19. April 2026 umfassend zu informieren. Drei Monate vor der Abstimmung beginnt eine intensive Aufklärungsphase, um den Menschen in ganz NRW die Details der Bewerbung näherzubringen. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die Region ihre Pläne für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele weiterverfolgt.
Die Lichtshow und die öffentlichen Veranstaltungen markieren den Beginn von NRWs Werbekampagne für die Spiele 2032. Mit den für April geplanten Bürgerentscheiden rückt nun die Mobilisierung von Millionen Bürgerinnen und Bürgern in den Fokus. Ihre Stimmen werden darüber entscheiden, ob das Rhein-Ruhr-Gebiet offiziell seine Bewerbung einreicht.






