Hamburger Geschichtsmuseum feiert 100 Jahre mit kostenlosem Jubiläumsfest
Jacob FiebigHamburger Geschichtsmuseum feiert 100 Jahre mit kostenlosem Jubiläumsfest
Hamburger Museum für Geschichte (MHG) feiert am Sonntag, dem 28. August 2022, sein 100-jähriges Jubiläum. Mit einem kostenlosen Fest öffnet die Einrichtung ihre Türen für Besucher und blickt auf ein Jahrhundert zurück, in dem die Vergangenheit der Stadt bewahrt wurde. Als eines der größten städtischen Geschichtsmuseen Europas nimmt das MHG eine einzigartige Rolle ein: Es dokumentiert die Entwicklung Hamburgs über die Jahrhunderte hinweg.
Eröffnet wurde das Museum am 13. August 1922 und ist seitdem ein zentraler Bestandteil des kulturellen Erbes der Stadt. Seine Sammlungen umfassen seltene Exponate, die das Wachstum Hamburgs nachzeichnen und Einblicke in die soziale, wirtschaftliche und architektonische Entwicklung geben. Oft als "kollektives Gedächtnis" der Stadt bezeichnet, verbindet das MHG historische Objekte mit den Geschichten, die dahinterstehen.
Zum Jubiläum präsentiert das Museum im Rahmen des Festes zwei Sonderausstellungen: "Von der Geschichte inspiriert: 100 Perspektiven auf 100 Jahre" lädt Künstler und Historiker ein, über die Bedeutung des Museums zu reflektieren. "Eine Stadt in Farbe" hingegen zeigt anhand von Archivfotos und Kunstwerken, wie sich das visuelle Erscheinungsbild Hamburgs gewandelt hat.
Auch das Museumsgebäude in Hamburg-Neustadt wird derzeit grundlegend modernisiert. 2015 wurden 36 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln bewilligt, um den Standort unter Wahrung seines Denkmalschutzes zu erneuern. Ziel ist es, die Barrierefreiheit und die Ausstellungsflächen zu verbessern, ohne den historischen Charakter des Gebäudes zu verändern.
Das Jubiläumsfest am 28. August bietet Besuchern kostenlosen Zugang zu Ausstellungen, Vorträgen und Führungen hinter die Kulissen. Die Veranstaltung unterstreicht die fortwährende Arbeit des MHG, Hamburgs Geschichte für kommende Generationen zu bewahren. Mit den Modernisierungsmaßnahmen soll das Museum auch künftig eine führende Rolle in der Bewahrung des städtischen Erbes einnehmen.






