11 April 2026, 04:26

NRW-Bürger:innen produzieren 2024 wieder mehr Müll als in Vorjahren

Großer Müllhaufen auf einem Förderband in einer Recyclinganlage mit Maschinen und einem Metalldach

Fast eine halbe Tonne Müll pro Person pro Jahr - NRW-Bürger:innen produzieren 2024 wieder mehr Müll als in Vorjahren

Die Bewohner:innen in Nordrhein-Westfalen produzierten 2024 mehr Abfall als in den beiden Vorjahren. Pro Kopf fielen durchschnittlich 454,2 Kilogramm an – ein Anstieg von 2,1 Prozent gegenüber 2023. Dennoch liegt der Wert weiterhin unter den Spitzenwerten während der Pandemie.

Insgesamt fielen im Land 2024 rund 8,2 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle an. Fast 40 Prozent davon entfielen auf Restmüll. Zwar ist die Pro-Kopf-Menge höher als 2022 und 2023, bleibt aber unter den Werten von Jahren wie 2014 oder 2019.

Während der Pandemie war die Abfallmenge stark gestiegen, bedingt durch verändertes Verhalten. Online-Einkäufe und Essenslieferungen trugen zu höheren Mengen bei, sodass die Pro-Kopf-Abfallmenge 2020 auf 480,4 Kilogramm und 2021 sogar auf 491,7 Kilogramm kletterte. Auch das vermehrte Gärtnern führte zu einem Anstieg von Bioabfällen.

Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) betont, dass der aktuelle Anstieg keinen langfristigen Trend darstellt, sondern eine Rückkehr zu den Mustern vor der Pandemie nach dem vorübergehenden Höchststand widerspiegelt.

Seit dem Pandemie-Höhepunkt haben sich die Abfallmengen in Nordrhein-Westfalen stabilisiert. Die Zahlen für 2024 zeigen zwar einen leichten Anstieg, bleiben aber unter den früheren Spitzenwerten. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin, um künftige Anforderungen an die Abfallwirtschaft zu bewerten.

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