Münster bekommt erste Indoor-Beachvolleyball-Halle mit Landesförderung
Julian NetteMünster bekommt erste Indoor-Beachvolleyball-Halle mit Landesförderung
Münster baut neue Beachvolleyball-Halle nach Bewilligung von Landesmitteln
Die Stadt Münster wird eine neue Beachvolleyball-Halle errichten, nachdem sie Fördergelder des Landes erhalten hat. Für das Projekt fließen 3,4 Millionen Euro aus Nordrhein-Westfalen – die Gesamtkosten belaufen sich auf 7,1 Millionen Euro. Die Pläne wurden am 1. November während der DVV-Mitgliederversammlung vorgestellt.
Oberbürgermeister Tilman Fuchs nahm den Förderbescheid offiziell von Andrea Milz entgegen, der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt. Bei der Veranstaltung betonte Milz die Bedeutung der Investition für den Spitzen- und Nachwuchsvolleyball in der Region. Zudem hob sie hervor, dass das Vorhaben zu den Zielen des Landes passe, moderne und nachhaltige Sportstätten zu entwickeln.
Die neue Halle entsteht an der Grevener Straße und wird von der Bauwerke Münster GmbH betrieben. Sie umfasst zwei Indoor-Spielfelder, eine kleine Zuschauergalerie, Umkleideräume, einen Fitnessbereich, Besprechungsräume sowie sanitäre Anlagen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach soll den Energiebedarf des Gebäudes decken.
Münster ist bereits ein bedeutender Standort für Beachvolleyball mit 48 Freiluftplätzen in der Stadt. Vor zwei Jahren wurde am Sportpark Berg Fidel eine weitere Anlage eröffnet. Die geplante Indoor-Halle ermöglicht nun ganzjähriges Training auf Sand und festigt Münsters Position als führendes Volleyball-Zentrum. Das Projekt wurde 2023 vom Stadtrat genehmigt; mit dem Baubeginn wird nach den finalen Freigaben im kommenden Jahr gerechnet.
Primär soll die Halle Athlet:innen des in Münster ansässigen Bundesstützpunkts dienen. Die Umsetzung unterstreicht das kontinuierliche Engagement der Stadt, die Sportinfrastruktur auszubauen und den Wettkampfsport auf allen Ebenen zu fördern.
Das 7,1 Millionen Euro teure Vorhaben schafft in Münster ein spezielles Indoor-Beachvolleyball-Zentrum. Der Baustart ist für 2025 vorgesehen, vorbehaltlich der letzten Genehmigungen. Nach Fertigstellung wird die Halle ganzjährig Trainingsmöglichkeiten für Spitzen- und Nachwuchsspieler:innen bieten.






