17 April 2026, 00:16

Mönchengladbach: Polizei kämpft mit Aktionswoche für mehr Fußgängersicherheit an Schulen

Vielbefahrene Straße mit einem "Achtung Schweres Gerät Kreuzung"-Schild, Fahrzeugen, Fußgängern, Strommasten, Baustellen, Bäumen und bewölktem Himmel.

Mönchengladbach: Polizei kämpft mit Aktionswoche für mehr Fußgängersicherheit an Schulen

Mönchengladbacher Polizei beteiligt sich an Aktionswoche für mehr Fußgängersicherheit

Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich an einer einwöchigen Kampagne zur Verbesserung der Sicherheit von Fußgängern teilgenommen. Die Initiative, die vom 27. Oktober bis zum 2. November stattfand, richtete sich gegen gefährliches Verhalten im Straßenverkehr – insbesondere in der Nähe von Schulen. Bei den Kontrollen dokumentierten die Beamten über hundert Verstöße und gingen dabei auch in den Dialog mit der Bevölkerung.

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Die Aktion unter dem Hashtag #SicherImVerkehr war Teil der Verkehrssicherheitswoche Nordrhein-Westfalen. Die Polizei konzentrierte sich dabei auf stark frequentierte Bereiche wie Schulzonen und Innenstadtlagen. Ziel war es, Fußgängern ein sicheres Überqueren der Straßen zu ermöglichen und das Risiko von Unfällen zu verringern.

Während der Kontrollen registrierten die Beamten 113 Verkehrsverstöße, darunter Fehlverhalten von Fußgängern sowie rücksichtsloses Fahren, das Passanten gefährdete. Zudem wurden weitere Ordnungswidrigkeiten festgestellt – etwa das Fahren ohne Führerschein oder die Nutzung des Handys am Steuer.

Als präventive Maßnahme verteilten die Einsatzkräfte reflektierende Snap-Armbänder an Kinder und junge Fußgänger. Diese Accessoires erhöhen die Sichtbarkeit in den dunklen Jahreszeiten, wenn das Unfallrisiko besonders hoch ist. Darüber hinaus sprachen die Beamten mit zahlreichen Anwohnern, erteilten 49 Verwarnungen und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In zwei Fällen erstatteten sie sogar Strafanzeige.

Die Resonanz vor Ort war durchweg positiv: Viele Eltern lobten das Engagement der Polizei und bezeichneten die Kampagne als längst überfälligen Schritt für mehr Kindersicherheit.

Die Aktion erfolgt vor dem Hintergrund einer besorgniserregenden Entwicklung in Mönchengladbach: Allein im Jahr 2024 waren 136 Fußgänger in Unfälle verwickelt, vier von ihnen kamen ums Leben. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten steigt durch die schlechtere Sicht das Risiko – was die Bedeutung solcher Aufklärungskampagnen noch unterstreicht. Die Polizei kündigte an, auch künftig ähnliche Operationen durchzuführen, um die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern.

Quelle