22 March 2026, 06:30

Merkur erobert mit Spielautomaten den nordamerikanischen Markt nach US-Übernahme

Eine Reihe von Spielautomaten mit Text und Zahlen, die darauf hinweisen, dass sie zum Verkauf stehen, in einem Casino mit Stühlen auf dem Boden und Deckenlampen.

Deutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur erobert mit Spielautomaten den nordamerikanischen Markt nach US-Übernahme

Deutscher Spielautomatenriese Merkur dringt in den nordamerikanischen Markt vor

Nach der Übernahme des US-Unternehmens Gaming Arts im Jahr 2025 expandiert die deutsche Merkur-Gruppe gezielt nach Nordamerika. Der Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in der Strategie des Konzerns, seine Aktivitäten über Europa hinaus auszuweiten. Gleichzeitig gab es kürzlich einen Wechsel an der Spitze: Firmengründer Paul Gauselmann zog sich nach 68 Jahren an der Unternehmensspitze zurück.

Merkurs Wachstumsplan konzentriert sich auf die USA und Kanada, wo das Unternehmen innerhalb von drei Jahren jährlich 5.000 Spielautomaten absetzen will. Die ersten Lieferungen, die für 2025 erwartet werden, umfassen 800 bis 1.000 Geräte. Sämtliche Automaten werden im Werk des Unternehmens in Lübbecke (Deutschland) produziert.

Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnete Merkur einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro – ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu den zentralen Zielen zählen der Ausbau des Online-Geschäfts und die internationale Expansion. Bis 2025 soll der Anteil der Erlöse aus dem Ausland auf 45 Prozent steigen. Weltweit betreibt Merkur bereits über 100.000 Spielautomaten und beschäftigt rund 15.300 Mitarbeiter. Der zweitwichtigste Markt nach Deutschland ist Großbritannien.

Der neue Vorstandsvorsitzende Lars Felderhoff, der Ende 2024 die Führung übernahm, sieht großes Potenzial im US-Markt. Die starke Konzentration der Branche dort wertet er als entscheidenden Vorteil für Merkurs Expansionspläne.

Der Einstieg in Nordamerika beginnt 2025 mit einer ersten, noch überschaubaren Lieferung von Automaten, die schrittweise auf 5.000 Geräte pro Jahr gesteigert werden soll. Die jüngste Übernahme sowie der Wechsel in der Unternehmensführung unterstreichen den Kurs hin zu einer globalen Ausrichtung. Mit einer soliden Produktionsbasis in Deutschland rückt nun der Ausbau der Auslandsgeschäfte in den Fokus.

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