16 April 2026, 20:11

Kölner Seilbahn soll Verkehrsnetz revolutionieren – doch die Entscheidung fällt erst 2027

Eine Seilbahn fährt entlang einer städtischen Straße in San Francisco, mit Fahrzeugen, einem Fußgänger und einem geparkten Van, vor dem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen und Himmel.

Kölner Seilbahn soll Verkehrsnetz revolutionieren – doch die Entscheidung fällt erst 2027

Kölner Verkehrsnetz könnte bald um eine Seilbahn erweitert werden

Ein neues Seilbahnsystem könnte schon bald Teil des Kölner Nahverkehrs werden. Der Vorschlag, entwickelt vom Thinktank Urban Netways und der Technischen Hochschule Köln, zielt darauf ab, Lücken im bestehenden Verkehrsangebot zu schließen. Die Planer versprechen eine schnellere und umweltfreundlichere Anbindung bisher schlecht erschlossener Stadtteile.

Das Projekt sieht zwei zentrale Strecken vor: Eine Linie würde von Köln-Chorweiler nach Leverkusen führen und unterwegs an sieben Stationen halten. Eine zweite Route würde den Zoo mit dem Deutzer Hafen verbinden und anschließend im Bogen zurück zum Ubierring führen – inklusive eines Haltepunkts mit Anschluss an zwei Straßenbahnlinien.

Die Seilbahnen würden mit konstanter Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde verkehren und damit das Tempo anderer öffentlicher Verkehrsmittel erreichen. Anders als beim U-Bahn-Bau entstünden keine Emissionen, was die Seilbahn zu einer klimafreundlicheren Alternative macht. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023 hatte bereits bestätigt, dass die Integration einer Seilbahn in das Kölner Verkehrsnetz realisierbar ist.

Die Gesamtkosten werden auf 125 Millionen Euro geschätzt. Die Planer rechnen mit einer vergleichsweise zügigen Umsetzung – vorausgesetzt, die Politik gibt grünes Licht. Eine endgültige Entscheidung wird jedoch erst nach den nächsten Kommunalwahlen 2027 fallen.

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Falls das Projekt genehmigt wird, könnte die Seilbahn neue Stadtviertel erschließen und die Verkehrsanbindung in ganz Köln verbessern. Das System würde emissionsfrei betrieben und die Versorgungslücken schließen, die Busse und Bahnen bisher lassen. Die letzte Entscheidung liegt jedoch bei Wählern und Verantwortlichen – und die fällt frühestens nach 2027.

Quelle