24 March 2026, 22:33

Jäger im Kreis Herford kämpfen mit monatelangen Wartezeiten für Genehmigungen

Karte von Montana, die einen grünen Bereich zeigt, der das Gebiet der Grizzlybär-Verwaltung kennzeichnet, auf Papier gedruckt mit begleitendem Text und Zahlen.

Jäger im Kreis Herford kämpfen mit monatelangen Wartezeiten für Genehmigungen

Jäger im Kreis Herford müssen nun deutlich länger auf Genehmigungen warten. Eine neue Bundesregelung, die am 31. Oktober 2024 in Kraft trat, hat die Bearbeitungszeiten spürbar verlängert. Was früher innerhalb weniger Tage erledigt war, dauert nun Wochen oder sogar Monate – Grund sind verschärfte Überprüfungen der Zuverlässigkeit.

Noch vor zwei Jahren bearbeitete die zuständige Jagdbehörde des Kreises Anträge innerhalb weniger Tage, sofern alle Unterlagen vorlagen. Doch seit dem Gesetz zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems hat sich der Prozess stark verzögert. Die Novelle änderte sowohl das Waffengesetz als auch das Bundesjagdgesetz und führt nun erweiterte Zuverlässigkeitsprüfungen für jeden Antragsteller ein.

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Die Behörde muss vor einer Genehmigung nun mit der örtlichen Polizei und dem Zollfahndungsamt abstimmen. Wer in den letzten zehn Jahren aus einem anderen Bundesland nach Herford gezogen ist, durchläuft zusätzliche Kontrollen – darunter Anfragen an frühere Wohnorte. Aktuell besitzen rund 2.400 Jäger im Kreis gültige Jagdscheine, wobei jährlich bis zu 500 neu ausgestellt oder verlängert werden.

Um Verzögerungen zu vermeiden, rät die Verwaltung Jägern, Verlängerungsanträge bis spätestens 1. Dezember 2025 einzureichen, wenn ihre Genehmigungen zum 31. März 2026 auslaufen. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, doch aus Kreisen des Landes Nordrhein-Westfalen heißt es, dass viele Antragsteller aufgrund der neuen Vorgaben mit Wartezeiten kämpfen.

Die Änderungen zwingen Jäger, sich früher als bisher um ihre Papiere zu kümmern. Wer zu spät beantragt, riskiert, dass die Bearbeitung nicht rechtzeitig abgeschlossen wird – und der Jagdschein zwischenzeitlich ungültig wird. Die Behörde arbeitet unterdessen weiter an der Abarbeitung des Staus, der durch die strengeren Bundesvorschriften entstanden ist.

Quelle