Hanaus Musiklegenden erhalten höchste Kulturauszeichnung nach 20 Jahren
Jacob FiebigHanaus Musiklegenden erhalten höchste Kulturauszeichnung nach 20 Jahren
Hanau ehrt vier lokale Musiker mit höchster Kulturauszeichnung
Die August-Gaul-Plakette 2025 geht an vier Musiker aus Hanau und würdigt damit ihren nachhaltigen Einfluss auf die Musikszene der Stadt. Erstmals seit 20 Jahren erhalten Künstler aus Hanau diese renommierte Auszeichnung.
Das Hanauer Magistrat entschied sich für Friedrich Carl, Jörn Rauser, Dirk Schulz und Helmut Wenske – vier Persönlichkeiten, die seit Jahrzehnten das musikalische Gesicht der Stadt prägen.
Friedrich Carl, von Beruf Friseur, ist eine treibende Kraft in Hanaus Musikcommunity. Als Bassist und Sänger wirkte er über viele Jahre in Bands wie Titans, Mexicana und The Quinns mit.
Jörn Rauser wurde in den 1960er-Jahren mit seiner Band "Jörn and his Twens" bekannt. Die Gruppe feierte internationale Erfolge und machte ihn zu einem der bekanntesten musikalischen Exporte Hanaus.
Dirk Schulz, besser bekannt als Reverend Schulzz, lässt sich von amerikanischen Folk-Traditionen inspirieren. Mit Projekten wie Rebirth und The Crow verbindet er Geschichten mit Musik.
Helmut Wenske, auch Chris Hyde genannt, bereichert die Szene mit seiner Vielseitigkeit. Neben Rockmusik arbeitet er als Bühnenmaler, Gestalter von Plattencovern und Buchillustrator – seine künstlerische Bandbreite reicht von visuellen bis zu musikalischen Disziplinen.
Die Auszeichnung unterstreicht die Vielfalt der Hanauer Musikszene. Während in den Vorjahren andere Bereiche gewürdigt wurden, steht die Plakette 2025 ganz im Zeichen des oft unterschätzten musikalischen Erbes der Stadt.
Mit der August-Gaul-Plakette 2025 endet eine 20-jährige Pause bei der Ehrung Hanauer Musiker. Die vier Preisträger repräsentieren unterschiedliche Stile und Epochen der Stadtgeschichte – ihr Wirken ist nun offiziell mit der höchsten kulturellen Auszeichnung Hanaus gewürdigt.






