Gerhard Struber bricht sein Schweigen über den Köln-Abschied
Gerhard Struber hat sich offen über seinen Abschied vom 1. FC Köln in der vergangenen Saison geäußert. Der österreichische Trainer verließ den Verein Anfang Mai – nur wenige Monate, bevor die Kölner den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machten. Mittlerweile ist er als Chefcoach bei Bristol City in der englischen Championship tätig, blickt aber nach wie vor reflektierend auf seine Zeit in Deutschland zurück.
Strubers Abschied folgte auf ein frustrierendes 1:1 gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg. Trotz des Rückschlags blieb Köln nach 32 Spieltagen auf Platz zwei. Der Verein handelte umgehend und ersetzte ihn durch Interimstrainer Friedhelm Funkel.
Unter Funkel sicherte sich der 1. FC Köln mit wichtigen Siegen gegen den 1. FC Nürnberg (2:1) und den 1. FC Kaiserslautern (4:0) die Rückkehr in die erste Liga. Struber selbst ging auf die Details seines Abgangs nicht näher ein und bezeichnete diese Phase als eine Zeit voller "Drama und Enttäuschung".
Er räumte ein, dass eine Entlassung für einen Cheftrainer zum Berufsrisiko gehöre, zeigte sich aber ohne Groll. Stattdessen betonte er, die Erfahrung als Lernchance zu sehen. Seit dem Sommer konzentriert er sich voll auf seine neue Aufgabe bei Bristol City.
Obwohl der 1. FC Köln den Aufstieg ohne Struber schaffte, hinterließ seine kurze Amtszeit Spuren. Nun führt er Bristol City – mit den Lehren aus seiner deutschen Zeit im Gepäck. Derweil bereitet sich der Kölner Verein nach einer turbulenten Saison auf die Rückkehr in die Bundesliga vor.






