24 June 2026, 06:08

DKMS feiert 12 Millionen registrierte Stammzellspender – ein Zeichen der Hoffnung

Stammzellenspende: Wie DKMS Leben rettet durch Awareness und Solidarität

DKMS feiert 12 Millionen registrierte Stammzellspender – ein Zeichen der Hoffnung

Über 12 Millionen Menschen haben sich bei der DKMS als potenzielle Stammzellspender registriert und geben damit Patientinnen und Patienten weltweit Hoffnung. Die Organisation hat in den vergangenen Jahren tiefgreifende Veränderungen erlebt – sowohl bei den Spendenabläufen als auch im öffentlichen Bewusstsein für genetische Vielfalt. Vanessa Nisanat Knauer, langjährige DKMS-Mitarbeiterin, blickt optimistisch auf diese Entwicklungen zurück.

Noch vor 30 Jahren war Stammzellspende ein kaum beachtetes Thema. Heute ist das Bewusstsein dafür gewachsen, auch wenn die genetische Diversität in den Spenderdateien noch immer zu wenig Beachtung findet. Gleichzeitig ist der Registrierungsprozess deutlich einfacher geworden: Online-Anmeldungen und Testsets, die bequem nach Hause geliefert werden, machen die Aufnahme in die Spenderkartei so unkompliziert wie nie zuvor.

Mittlerweile entfallen rund 90 Prozent aller Spenden auf die Entnahme von Stammzellen aus dem peripheren Blut – ein sicheres und etabliertes medizinisches Verfahren. Für Knauer zeigt sich in der wachsenden Bereitschaft junger Menschen, sich registrieren zu lassen und für andere einzustehen, ein Zeichen anhaltender Solidarität.

Seit vier Jahren arbeitet Knauer als studentische Hilfskraft in der Unternehmenskommunikation der DKMS. Zuvor war sie drei Jahre lang im Fundraising von Ärzte ohne Grenzen tätig. Aktuell studiert sie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln.

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Die veränderte öffentliche Haltung und die verbesserten Registrierungsmethoden haben den Kreis der potenziellen Spenderinnen und Spender deutlich erweitert. Immer mehr Menschen können heute Patientinnen und Patienten helfen, und der Prozess ist zugänglicher denn je. Knauer ist überzeugt, dass dieser Fortschritt – zusammen mit dem Engagement der jungen Generation – die Zukunft der Stammzellspende positiv prägen wird.

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