10 April 2026, 22:10

Deutsche Telekom bricht mit 60-Stunden-Livestream alle Rekrutierungsregeln

Großes Gebäude mit zahlreichen Fenstern, als Hauptquartier der Deutschen Bank identifiziert, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Grünflächen und einem bewölkten Himmel.

Deutsche Telekom bricht mit 60-Stunden-Livestream alle Rekrutierungsregeln

Deutsche Telekom sorgt mit 60-Stunden-Livestream-Marathon für Aufsehen

Vom 5. bis 7. November 2025 veranstaltete die Deutsche Telekom einen 60 Stunden nonstop laufenden Livestream – ein Novum, das Schlagzeilen machte. Die Rekordaktion zielte darauf ab, den Weltrekord für die längste Videokonferenz in der Marketinggeschichte zu brechen und gleichzeitig auf innovative Weise mit potenziellen Talenten in Kontakt zu treten. Unternehmensvertreter bezeichneten den Schritt als mutigen Vorstoß, um Bewerber:innen auf Augenhöhe zu begegnen.

Die Veranstaltung verband StellenSuchende, aktuelle Mitarbeiter:innen und ein globales Publikum durch ein abwechslungsreiches Programm. Die Teilnehmer:innen erlebten spontane Diskussionsrunden, interaktive Spielshows und Live-Networking-Möglichkeiten. Birgit Bohle, Personalvorständin des Konzerns, betonte, dass es darum gehe, "echte Verbindungen" in einem digitalen Raum zu schaffen, in dem sich Talente zunehmend aufhalten.

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Bis zum Vormittag des 10. November gab die Aktie der Deutschen Telekom um 0,7 % nach und notierte bei 26,47 Euro. Gleichzeitig legte der DAX um 0,67 % zu (Stand: 10:30 Uhr desselben Tages). Das Unternehmen ordnete den Livestream als Teil einer umfassenderen Strategie ein, um Kandidat:innen dort zu erreichen, wo sie sich bewegen – sei es in sozialen Medien, auf Gaming-Plattformen oder bei virtuellen Events.

Der 60-Stunden-Marathon unterstreicht den ehrgeizigen Versuch, das Employer Branding durch rekordverdächtige Interaktion neu zu definieren. Zwar verzeichnete der Aktienkurs einen leichten Rückgang, doch die Initiative deutet auf einen Wandel hin zu dynamischeren, partizipativen Rekrutierungsmethoden. Die Deutsche Telekom positioniert sich damit als Vorreiterin bei der digitalen Talentansprache.

Quelle