Carol Burnett wird 93: Ein Leben zwischen Comedy-Legende und bescheidenem Glück
Gerhart HenckCarol Burnett wird 93: Ein Leben zwischen Comedy-Legende und bescheidenem Glück
Carol Burnett feiert ihren 93. Geburtstag in Montecito – bescheiden, aber umjubelt
In Montecito, Kalifornien, beging die Legende des Showbusiness, Carol Burnett, ihren 93. Geburtstag im Kreis engster Vertrauter. Die gefeierte Künstlerin, deren Karriere sich über sieben Jahrzehnte erstreckt – von der Broadway-Bühne bis zu preisgekrönten Rollen in Film und Fernsehen –, verzichtete auf großen Pomp. Stattdessen speiste sie mit ihrem Ehemann Brian Miller im Steakhouse Lucky's.
Burnetts Aufstieg begann 1959 mit ihrer durchschlagenden Rolle im Broadway-Musical Der Prinz und das Bett (Once Upon A Mattress). Anfangs hatten Branchengrößen sie als "zu laut fürs Fernsehen" abgetan – doch sie widerlegte alle Zweifel und revolutionierte mit The Carol Burnett Show die Comedy-Landschaft. Die bahnbrechende Sketch-Serie prägte die 1960er- und 1970er-Jahre nachhaltig.
Auf der Leinwand glänzte sie in Filmen wie Pete 'n' Tillie, Die schrillen Vier in achten Bahnen (The Front Page) und Theaterblut (Noises Off). Später lieh sie ihre Stimme dem Animationsfilm Horton hört ein Hu! und war in der Apple-TV+-Serie Palm Royale zu sehen, die nach zwei Staffeln endete. Zu ihren Auszeichnungen zählen sieben Golden Globes, sieben Primetime Emmys, ein Grammy sowie ein Tony Award.
Für ihren Geburtstag entschied sich Burnett für einen entspannten Abend in Montecito, dem abgelegenen Küstenstädtchen, das bei Prominenten beliebt ist. In einem schneeweißen Blazer, schwarzen Hosen und einem passenden Schal präsentierte sie sich bei dem unprätentiösen Treffen.
Auch mit 93 bleibt Burnett eine der meistgeehrten Persönlichkeiten der Unterhaltungsbranche. Ihr Wirken in Theater, Fernsehen und Film hat die Comedy und Schauspielkunst nachhaltig geprägt. Die bescheidene Feier spiegelte dabei ihre anhaltende Präsenz in Hollywood wider – trotz Jahrzehnten im Rampenlicht.






