61-Jähriger soll mit Auto als Waffe 11-Euro-Diebstahl gedeckt haben
Ein 61-jähriger Mann muss sich wegen schweren Raubes vor Gericht verantworten, nachdem er angeblich Armaturen im Wert von 11 Euro aus einem Baumarkt in Hürth gestohlen haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, bei der Flucht sein Auto als Waffe eingesetzt zu haben.
Der Vorfall begann, als der Beschuldigte die geringwertigen Artikel im Laden versteckte. Als er das Geschäft verlassen wollte, versuchte ein Ladendetektiv, ihn aufzuhalten. Statt sich zu ergeben, stieg der Mann in sein Auto und beschleunigte abrupt.
Das Fahrzeug schleifte den Sicherheitsmitarbeiter mit, wodurch dieser verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft argumentiert nun, dass das Auto als gefährliches Werkzeug bei der Straftat genutzt wurde. Die Anklage wurde daher von einfachem Diebstahl auf schweren Raub mit gewaltsamer Wegnahme verschärft – ein Verbrechen, das mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden kann.
Die Verhandlung beginnt am 23. Oktober 2025 vor dem Landgericht Köln. Die Kölner Staatsanwaltschaft führt den Prozess gegen den Angeklagten. Das Gericht wird prüfen, ob das Vorgehen des Mannes als schwerer Raub zu werten ist. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Der Prozesstermin steht fest; die Verhandlungen sollen Ende 2025 beginnen.






