100-Jähriger in Köln entgeht dank Nachbarn nur knapp einem perfiden Betrug
Albin Keudel100-Jähriger in Köln entgeht dank Nachbarn nur knapp einem perfiden Betrug
100-Jähriger in Köln entgeht dank aufmerksamem Nachbarn nur knapp einem Betrug
Am 23. Oktober vereitelte ein geistesgegenwärtiger Nachbar einen Betrugsversuch an einem 100-jährigen Mann in Köln. Das Opfer war von einem Hochstapler ins Visier genommen worden, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Der Vorfall eskalierte, als der Betrüger die Herausgabe der EC-Karte und der Geheimnummer (PIN) forderte.
Der Schwindel begann mit einem Anruf bei dem Senior zu Hause. Der Täter gab sich als Bankangestellter aus und überredete den Mann, ihm seine Bankkarte zu übergeben. Kurze Zeit später erhielt das Opfer einen weiteren Anruf, in dem die PIN abgefragt wurde.
Der 77-jährige Nachbar bemerkte, dass etwas nicht stimmte, und griff ein. Er nahm dem 100-Jährigen das Telefon ab und beendete das Gespräch sofort. Als beiden Männern die Gefahr bewusst wurde, stellten sie den Verdächtigen in der Wohnung zur Rede. Gemeinsam zwangen sie den Betrüger, das Haus zu verlassen.
Die Polizei beschrieb den Täter später als eine Person mit Tätowierungen an beiden Händen und deutlich aufgespritzten Lippen. Die Kriminalinspektion 25 des Kölner Polizeipräsidiums hat die Ermittlungen inzwischen übernommen.
Durch das entschlossene Handeln des Nachbarn entstand kein finanzieller Schaden. Die Behörden ermitteln weiter, während der Verdächtige noch flüchtig ist. Die Polizei ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf, um ähnliche Betrugsmaschen zu erkennen und zu melden.






