02 April 2026, 08:11

Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach bekommt konkrete Zukunftspläne

Farbig markierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets auf Papier mit beschrifteten Abschnitten und Textangaben zu Gebäuden, Straßen und weiteren Merkmalen.

Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach bekommt konkrete Zukunftspläne

Der Beirat für die Entwicklung des Zanders-Geländes in Bergisch Gladbach trat am 17. und 18. November 2023 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Die zweitägige Veranstaltung brachte Stadtplaner, Architekten und lokale Verantwortliche an einen Tisch, um die Zukunft des ehemaligen Industrieareals zu gestalten. Wichtige Meilensteine wurden festgelegt, darunter eine Machbarkeitsstudie bis Ende 2024 und der Beginn der Sanierungsarbeiten im Jahr 2025.

Die Auftaktsitzung begann mit einem Überblick über den aktuellen Stand des Projekts und die strategischen Ziele. Oliver Brügge, Geschäftsführer der ZEG, skizzierte die Ausgangsbedingungen und Entwicklungsziele für die kommenden drei Jahre. Diskutiert wurden zudem konkrete Szenarien für die Umwandlung des Geländes in ein lebendiges Stadtquartier.

Am zweiten Tag befasste sich der Beirat mit Denkmalschutz, Umnutzungskonzepten und Strategien für die Bürgerbeteiligung. Themen waren unter anderem die Aufwertung von Freiflächen, die Initiierung erster Projekte sowie die Planung von Marketingmaßnahmen. Einig war sich die Gruppe auch darin, dass ein kulturelles und bildungsorientiertes Zentrum den Kern der Neugestaltung bilden soll.

Den Vorsitz des Beirats hat Barbara Brakenhoff inne, eine Architektin und Stadtplanerin mit Expertise für komplexe Entwicklungsprojekte. Zu ihren Mitstreitern zählen Bart Brands, Prof. Ragnhild Klußmann, Thomas Lennertz und Prof. Christa Reicher, die jeweils spezialisiertes Wissen in den Bereichen Stadtplanung, Verwaltung und Wirtschaft einbringen. Brakenhoff ist zudem seit 2020 Mitglied im Fachgremium der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand.

An der Auftaktveranstaltung nahmen auch lokale Führungspersönlichkeiten teil, darunter Bürgermeister Marcel Kreutz und der Erste Beigeordnete Ragnar Migenda, sowie Mitglieder des ZEG-Aufsichtsrats. Ab 2026 wird der Beirat zweimal jährlich tagen, um sich den anstehenden Herausforderungen und Chancen der Geländetransformation zu widmen.

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Die Sitzung setzte klare Prioritäten für das Zanders-Gelände: Eine Machbarkeitsstudie soll bis Ende 2024 vorliegen, die Hauptsanierungsarbeiten starten 2025. Ein kulturelles und bildungsorientiertes Zentrum wird das Herzstück der Neugestaltung bilden, während regelmäßige Beiratsitzungen den langfristigen Fortschritt des Projekts begleiten.

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