01 May 2026, 18:11

Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach: Abriss beginnt – 6.000 Wohnungen und Jobs geplant

Ein Blatt Papier mit einer farblich unterlegten Karte eines geplanten Wohnbaugebiets, auf dem Gebäude, Straßen und weitere Merkmale beschriftet sind.

Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach: Abriss beginnt – 6.000 Wohnungen und Jobs geplant

Auf dem Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach nehmen die großen Veränderungen in diesem Jahr konkrete Formen an. Noch in diesem Jahr beginnen die Abrissarbeiten, um das historische Z-Ensemble freizulegen. Gleichzeitig übernimmt die Zanders Development Corporation (ZEG) eine neue Führung. Die Umgestaltung des Areals sieht zudem Wohnraum, Arbeitsplätze und eine bessere öffentliche Zugänglichkeit vor.

Nach sechzehn Monaten als Geschäftsführer der ZEG scheidet Oliver Brügge aus seiner Position aus. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte seinen Einsatz bei der Gründung des Unternehmens und der Ausrichtung der ersten strategischen Schritte. Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung.

Der Bebauungsplan für das Gelände wird am 30. April im Stadtplanungsausschuss beraten und anschließend am 12. Mai vom Stadtrat zur Abstimmung gebracht. Bei einer Zustimmung sind 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze vorgesehen, ergänzt durch kleine Boutiquen und einen größeren Lebensmittelmarkt. Zudem geht bald die neue Website zanders.de online, um Anwohner und Investoren auf dem Laufenden zu halten.

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Noch in diesem Jahr starten die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden auf dem Gelände, sodass das historische Z-Ensemble voraussichtlich Anfang 2027 wieder sichtbar wird. Parallel dazu eröffnet am 9. Mai der Rail Park, der vor allem jungen Menschen besseren Zugang zum Areal bieten soll. Ein Investor hat bereits konkretes Interesse an der Entwicklung von Gewerbe- und Gastronomieprojekten auf dem Gelände signalisiert.

Die Zanders-Fläche steht vor tiefgreifenden Veränderungen – mit Abrissarbeiten, neuem Führungspersonal und anstehenden öffentlichen Beratungen. Das Projekt zielt darauf ab, Wohnraum, Arbeitsplätze und eine bessere Infrastruktur zu schaffen, ohne dabei den historischen Kern des Geländes aus den Augen zu verlieren. Die nächsten Schritte hängen von den Beschlüssen der städtebaulichen Gremien und des Stadtrats Ende April und im Mai ab.

Quelle