06 May 2026, 02:01

Wohnprojekt "Living by the Strunde" in Bergisch Gladbach könnte doch noch kommen

Eine belebte Straße in Toronto mit fahrenden Fahrzeugen, Füpßlern auf dem Gehweg, Strommasten mit Drühten, Schildern, Geböuden und einer entfernten Baustelle mit einem Kran gegen einen bewölktem Himmel.

Wohnprojekt "Living by the Strunde" in Bergisch Gladbach könnte doch noch kommen

Stillgelegtes Wohnprojekt „Living by the Strunde“ in Bergisch Gladbach könnte bald wiederbelebt werden

Nach monatelangen Verzögerungen gibt es nun Anzeichen dafür, dass das seit einem Jahr ruhende Wohnprojekt „Living by the Strunde“ in Bergisch Gladbach bald wieder Fahrt aufnehmen könnte. Die Blockade begann, als finanzielle Schwierigkeiten Investoren trafen, die mit der Gröner Group verbunden sind. Jetzt sehen Stadtvertreter Fortschritte, nachdem wichtige Gespräche stattgefunden haben, um das Vorhaben voranzubringen.

Eine Delegation, darunter Ronald Pofalla – ehemaliger Bundesminister und enger Vertrauter von Christoph Gröner – traf sich kürzlich mit der Verwaltung von Bergisch Gladbach. Ziel war es, das seit Langem eingefrorene Projekt wiederzubeleben, das wegen Bedenken hinsichtlich der finanziellen Stabilität der Gröner Group gestoppt worden war. Gröners Unternehmensimperium steht derzeit vor Insolvenzverfahren und Vorwürfen wegen Fehlverhaltens.

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Die Stadt besteht darauf, die Arbeiten am Bebauungsplan erst dann wiederaufzunehmen, wenn die Investoren nachweisen, dass das Projekt tatsächlich vorankommt. Zudem müssen noch ausstehende Gutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur vorgelegt werden, bevor weitere Schritte möglich sind.

Die CGRE AG, die mit 89,9 Prozent an dem Projekt beteiligt ist, steht weiterhin in Verbindung zu Gröner. Trotz der finanziellen Unsicherheiten äußern sich Stadtvertreter nun vorsichtig optimistisch, dass das lange verzögerte Wohnprojekt endlich in die Gänge kommen könnte.

Damit es vorwärtsgeht, müssen die Investoren jedoch konkrete Belege für Fortschritte vorlegen. Die Stadtverwaltung wird dann die noch ausstehenden Infrastrukturprüfungen bewerten, bevor das Bebauungsplanverfahren wieder aktiviert wird. Bis dahin bleibt „Living by the Strunde“ in der Schwebe – in Erwartung finanzieller Klarheit seitens der Geldgeber.

Quelle