26 April 2026, 22:10

Wirtschaftskrise im Bergischen Land: Firmen kämpfen 2025 ums Überleben

Schwarzes und weißes Foto einer deutschen Fabrik aus dem 19. Jahrhundert mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland."

Wirtschaftskrise im Bergischen Land: Firmen kämpfen 2025 ums Überleben

Unternehmen im Bergischen Land kämpfen Ende 2025 mit schwierigen Wirtschaftsbedingungen

Betriebe im Bergischen Land stehen Ende 2025 vor harten wirtschaftlichen Herausforderungen. Schwache Auftragsbücher, hohe Kosten und sinkende Umsätze bringen viele Firmen in Existenznot. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass in der Region weitverbreitet Produktionskapazitäten ungenutzt bleiben und Investitionspläne zurückgeschraubt werden.

Fast die Hälfte aller Unternehmen verzeichnet in diesem Jahr rückläufige Erträge. Jedes dritte Unternehmen bewertet seine Geschäftslage sogar als schlecht. Nur noch 19 % stufen ihre wirtschaftliche Situation als gut ein, während 48 % sie lediglich als befriedigend bezeichnen.

Besonders hart trifft es die Industrie: 60 % der Betriebe arbeiten unter Auslastung. Mehr als die Hälfte der Hersteller plant nun, Investitionen zu kürzen. Der exportabhängige Sektor leidet zudem unter den protektionistischen US-Zöllen, die die Nachfrage nach Waren aus dem Bezirk der Bergischen IHK gedämpft haben.

Hohe Energie- und Lohnkosten schwächen weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kommen hohe Steuern, Sozialabgaben und übermäßige Bürokratie, die Deutschland als Wirtschaftsstandort belasten. Trotz dieser Hindernisse hat etwa ein Viertel der Unternehmen weiterhin Schwierigkeiten, offene Stellen zeitnah zu besetzen.

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Die wirtschaftliche Perspektive für das Bergische Land bleibt ungewiss, da sich die Firmen mit schrumpfenden Auftragsbüchern und steigenden Kosten auseinandersetzen müssen. Angesichts zurückgefahrener Investitionen und sinkender Umsätze stellen sich die Unternehmen auf weitere Schwierigkeiten in den kommenden Monaten ein. Besonders anfällig für die anhaltende Abschwungphase erscheinen der industriellen Sektor und der Großhandel.

Quelle