15 April 2026, 18:10

Wie Essener Künstler den Ersten Weltkrieg künstlerisch und propagandistisch prägten

Deutsches Weltkriegspropagandaplakat mit einer Gruppe von Menschen in Kränzen, die Gewehre halten, mit Text oben und unten.

Wie Essener Künstler den Ersten Weltkrieg künstlerisch und propagandistisch prägten

Öffentlicher Vortrag: Essens Rolle im Ersten Weltkrieg aus künstlerischer Perspektive

Am 6. November 2025 um 18:00 Uhr beleuchtet der Historiker Robert Welzel in einem kostenlosen öffentlichen Vortrag an der Volkshochschule Essen (VHS Essen), wie Essener Künstlerinnen und Künstler den Ersten Weltkrieg prägten. Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit dem Historischen Verein für Stadt und Stift Essen.

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Essen trug zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Beinamen "Rüstkammer des Reiches" – ein Verweis auf seine immense Rüstungsproduktion. Weniger bekannt ist, dass auch Kulturschaffende der Stadt während des Krieges eine bedeutende, wenn auch oft übersehene Rolle spielten. Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins, untersucht in seinem Vortrag, wie Persönlichkeiten wie Maria Weinand, Karl Hapke und Edmund Körner sich im "Kriegswohlfahrtsdienst" engagierten und damit die Kriegspropaganda unterstützten.

Unter dem Titel "Essener Kulturschaffende und Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg" analysiert der Referent ihre Arbeiten im historischen Kontext. Interessierte können sich unter der Kursnummer 252.1B006N auf www.vhs-essen.de anmelden oder weitere Informationen abrufen. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung möglich, aber nicht zwingend erforderlich.

Die Veranstaltung zeigt, wie sich Kunst und Kriegsmobilisierung in Essens Geschichte verbanden. Die Organisatoren laden alle Geschichtsinteressierten – insbesondere mit Bezug zur lokalen oder Militärgeschichte – herzlich ein. Anmeldungen sind bis zum Veranstaltungstag möglich.

Quelle