02 April 2026, 08:11

Wie ein Ex-Banker das Mönchengladbacher Bürgeramt digital revolutioniert

Nahaufnahme eines alten Buches mit einem Verzeichnis der Hauptstädte und Städte der Vereinigten Staaten.

Wie ein Ex-Banker das Mönchengladbacher Bürgeramt digital revolutioniert

Kai Woitek, ein 43-jähriger ehemaliger Bankangestellter, leitet seit November 2023 das Bürgeramt der Stadt Mönchengladbach. Mit seiner jüngsten Arbeit hat er die Art und Weise revolutioniert, wie Bürgerinnen und Bürger kommunale Dienstleistungen in Anspruch nehmen: Er führte ein vollständig digitalisiertes System ein, das Anträge beschleunigt und Wartezeiten deutlich verkürzt.

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Seine berufliche Laufbahn begann Woitek 2002 im Bankwesen, bevor er 2005 in den öffentlichen Dienst wechselte. Zehn Jahre lang arbeitete er bei der Polizeidirektion Mönchengladbach – zunächst in verschiedenen Funktionen von 2008 bis 2018, später dann als Leiter der Zentralen Dienstleistungsdirektion. In dieser Zeit verantwortete er auch den Neubau des Polizeipäsidiums an der Krefelder Straße.

Nach seinem Ausscheiden aus der Polizei kehrte Woitek 2018 in die Stadtverwaltung Mönchengladbachs zurück. Ende 2023 übernahm er die Leitung des Bürgeramts und folgte damit auf seinen in den Ruhestand gegangenen Vorgänger Hardy Drews. Zu seinen heutigen Aufgaben zählen das Standesamt, das Wahlamt, die Bezirksangelegenheiten sowie die Ausländerbehörde.

Seit seinem Amtsantritt treibt Woitek die Digitalisierung voran: Bereits Anfang 2024 führte sein Team das rund um die Uhr verfügbare Bürgerportal ein, über das Anwohner etwa ihre Anmeldung oder Passverlängerungen online erledigen können. Die Bearbeitungszeiten sanken von Wochen auf wenige Tage, und die Nutzung digitaler Services stieg laut Stadtangaben von 25 Prozent im März 2024 auf 65 Prozent im März 2026 an.

Die digitale Wende unter Woiteks Führung hat die städtischen Dienstleistungen nicht nur beschleunigt, sondern auch deutlich nutzerfreundlicher gestaltet. Die meisten Anträge erledigen die Bürgerinnen und Bürger mittlerweile online – persönliche Vorsprachen und Papierkram wurden so auf ein Minimum reduziert. Offizielle Statistiken belegen einen klaren Effizienzgewinn seit der Einführung des neuen Systems.

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