"Von Boom bis Z": Queer-feministischer Podcast startet mit Generationen-Dialog über Arbeit und Vorurteile
Ivana Schleich"Von Boom bis Z": Queer-feministischer Podcast startet mit Generationen-Dialog über Arbeit und Vorurteile
Neuer queer-feministischer Podcast: Von Boom bis Z
Am 29. Februar 2023 startete der Podcast Von Boom bis Z, der verschiedene Generationen – von den Babyboomern bis zur Generation Z – zusammenbringt, um Vorurteile abzubauen und aktuelle gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Die erste Folge widmet sich der bezahlten Arbeit und den gängigen Klischees über jüngere Arbeitnehmer:innen.
Hinter dem Podcast steht frauenseiten Bremen, ein Online-Portal, das 2001 gegründet wurde, um die Medien- und Digitalkompetenz von Frauen zu stärken. Mittlerweile hat es sich auch dem generationenübergreifenden Dialog verschrieben – etwa durch Von Boom bis Z. In jeder Folge kommen Babyboomer, Generation X und Generation Z zu Wort und tauschen sich über Feminismus, Politik und Literatur aus.
Die Premiere untersucht, wie Faktoren wie die Klimakrise, unsichere Rentenperspektiven und der persönliche Hintergrund die Einstellung zu Löhnen prägen. Gleichzeitig räumt sie mit dem Vorurteil auf, die Generation Z habe keine starke Arbeitsmoral. Als Beleg wird die Shell-Jugendstudie 2019 herangezogen, laut der 32 Prozent der jungen Deutschen sowohl Karriere als auch Work-Life-Balance Priorität einräumen.
Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge – verfügbar auf vonboomz.podigee.io und den gängigen Streaming-Plattformen. Das Ziel: Generationskonflikte durch faktenbasierte Diskussionen und offenen Austausch überwinden. Mit einer Mischung aus persönlichen Geschichten und wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen bietet Von Boom bis Z eine frische Perspektive auf den Generationenkonflikt. Geplant sind Themen von Arbeitswelt-Erwartungen bis zu gesellschaftlichen Umbrüchen. Wer mitdiskutieren möchte, kann alle zwei Wochen reinschalten.






