Volksbank Mönchengladbach baut neue Filiale nach Geldautomatensprengung in Hardt
Julian NetteVolksbank Mönchengladbach baut neue Filiale nach Geldautomatensprengung in Hardt
Die Volksbank Mönchengladbach eG plant den Bau eines neuen Bürogebäudes am Tomper Weg im Stadtteil Hardt. Das Vorhaben folgt der Verlegung der bisherigen Filiale, nachdem eine Sprengung eines Geldautomaten schwere Schäden verursacht hatte. Mit dem Projekt will die Bank ihre lokale Präsenz stärken und sich gleichzeitig an die Veränderungen in der Bankenbranche anpassen.
Das neue Gebäude wird L-förmig und zweistöckig errichtet. Im Erdgeschoss entsteht auf 475 Quadratmetern eine Volksbank-Filiale, die sich harmonisch in das Umfeld einfügen und Kunden einen leicht zugänglichen Service bieten soll. Zusätzlich stehen im Obergeschoss 300 Quadratmeter Büroraum zur Vermietung bereit, was potenziell neue Arbeitsplätze in der Nachbarschaft schaffen könnte.
Das kommunale Grundstück wurde mit Unterstützung der WFMG (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach) und der EWMG (Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach) veräußert. Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG, rechnet mit einer Fertigstellung des Baus bis Anfang 2028. Das Projekt unterstreicht das anhaltende Engagement der Bank für persönliche Kundenbetreuung – auch in einer Zeit, in der die Digitalisierung die Branche umgestaltet.
Die bisherige Filiale in Hardt musste nach einer Sprengung des Geldautomaten, der irreparabel beschädigt wurde, geschlossen werden. Der Neubau markiert für die Bank einen Neuanfang im Stadtteil. Nach der Fertigstellung wird das Gebäude eine moderne Volksbank-Filiale sowie vermietbare Büroräume beherbergen. Das Projekt fördert die lokale Beschäftigung und sichert die langfristige Präsenz der Bank in der Region. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2028 abgeschlossen sein.






