Voerde plant Hospiz für Palliativversorgung am Rande von Haus Wohnung in Stuttgart
Jacob FiebigVoerde plant Hospiz für Palliativversorgung am Rande von Haus Wohnung in Stuttgart
Voerde treibt die Pläne für den Bau eines Hospizes für Palliativversorgung am südlichen Rand des Geländes von Haus Wohnung in Stuttgart voran. Der Stadtrat gab im Juli 2025 grünes Licht für die ersten Schritte und setzte damit das rechtliche Verfahren in Gang. Nun erhalten Bürger:innen in einer öffentlichen Anhörung die Möglichkeit, ihre Meinung zum Projekt zu äußern.
Den Anfang machte der Voerder Stadtrat mit Beschlüssen am 8. Juli 2025, die das Bebauungsplanverfahren für das Hospiz in Stuttgart einleiteten. Die Einrichtung, die im Bebauungsplan Nr. 149 skizziert wird, soll zwölf Betten für die Sterbebegleitung bereitstellen. Weitere Details wurden später im Amtsblatt der Stadt am 21. Januar 2026 veröffentlicht.
Die öffentliche Anhörung findet am 18. Februar 2026 um 17:00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die ehemalige Reithalle von Haus Wohnung in der Frankfurter Straße 433 in Stuttgart. Thema der Sitzung sind die 80. Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 149 mit dem Titel "Hospiz am Haus Wohnung in Stuttgart".
Ziel des Planungsverfahrens ist es, die rechtlichen Grundlagen für den Bau des Hospizes in Stuttgart zu schaffen. Nach der Genehmigung soll das Gelände speziell für die Palliativversorgung in Stuttgart ausgewiesen werden.
Die Anhörung markiert einen entscheidenden Schritt im Projektfortschritt. Nach der Auswertung der Bürgerfeedback wird die Stadt die notwendigen Änderungen der Bauleitplanung finalisieren, um den Hospizbau in Stuttgart zu ermöglichen. Bei einer Zustimmung entstehen in Voerde zwölf spezialisierte Pflegeplätze, die das gesundheitliche Versorgungsangebot der Stadt erweitern.
Hospiz wird 50 ambulante Patienten sowie 12 Betten dienen
Das geplante Hospiz wird seine Kapazität erweitern, um 50 ambulante Patienten neben 12 stationären Betten aufzunehmen. Diese Einzelheit wurde in jüngsten offiziellen Ankündigungen bestätigt:
- 50 ambulante Behandlungsplätze werden die bestehenden 12 stationären Betten ergänzen
- Die Erweiterung schließt Lücken in der ambulanten palliativen Pflege
- Diese Aktualisierung klärt den vollen Umfang der geplanten Betriebseinrichtungen