19 April 2026, 14:14

Vier deutsche Regionen kämpfen um die Chance für Olympia-Bewerbung 2036

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, das von Bäumen und Bannern umgeben ist, unter einem bewölkten Himmel.

Vier deutsche Regionen kämpfen um die Chance für Olympia-Bewerbung 2036

Vier deutsche Regionen bewerben sich um die Chance, sich für die Austragung der Olympischen Spiele zu bewerben. München, Berlin, Hamburg und das Rhein-Ruhr-Gebiet haben beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) entsprechende Konzepte eingereicht. Der Gewinner der inneren Auswahl wird sich anschließend international um die Ausrichtung des Großereignisses bewerben.

Für das Rhein-Ruhr-Gebiet könnten die Spiele Rollstuhl-Rugby während der Paralympics an den Westparkstraße-Standort in Krefeld bringen. Die Region verfügt bereits über eine starke Infrastruktur, darunter die Yayla-Arena, die nach Angaben der Organisatoren dazu beitragen würde, eine kostengünstige und nachhaltige Veranstaltung zu realisieren.

Der Rhein-Ruhr-Bewerbung liegt ein Netzwerk bestehender Sportstätten zugrunde. Die Yayla-Arena in Krefeld ist eine von 16 beteiligten Kommunen, die jeweils eigene Einrichtungen einbringen, um Baukosten und ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Sollte die Region den Zuschlag erhalten, würde der Standort Westparkstraße in Krefeld Austragungsort für Rollstuhl-Rugby sein.

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Die lokale Bevölkerung hat ein direktes Mitspracherecht. Im April 2026 werden die Bürger in den 16 beteiligten Städten, darunter Krefeld, in einer Abstimmung entscheiden, ob sie die Bewerbung unterstützen. Das Ergebnis wird maßgeblich über die olympischen Ambitionen der Region entscheiden.

An der Spitze des DOSB steht Otto Fricke, ein gebürtiger Uerdinger aus Krefeld und erfahrener FDP-Politiker. Als Präsident des Verbandes nimmt er eine zentrale Rolle im Auswahlverfahren ein und entscheidet mit, welcher Bewerber in die internationale Runde einzieht.

Das Konzept des Rhein-Ruhr-Gebiets setzt auf Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung. Eine öffentliche Abstimmung im Jahr 2026 wird darüber entscheiden, ob die Bewerbung voranschreitet. Bei Erfolg würden Krefelder Veranstaltungsorte eine Schlüsselrolle bei der Austragung paralympischer Wettbewerbe wie Rollstuhl-Rugby übernehmen.

Quelle