Bochum: Rösler erwartet ein 'Katz-und-Maus-Spiel' gegen Dresden - VfL Bochum will ohne Gegentor-Serie gegen Dynamo Dresden punkten
VfL Bochum bereitet sich auf das entscheidende Duell gegen Dynamo Dresden vor
Am kommenden Freitag um 18:30 Uhr MEZ steht für den VfL Bochum das wichtige Spiel gegen Dynamo Dresden an. Die Partie wird live bei Sky übertragen und kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bochumer ihre Serie ohne Gegentor ausbauen wollen – mittlerweile sind es über 270 Minuten ohne kassierten Treffer. Ein Sieg könnte die Mannschaft vorübergehend in die obere Tabellenhälfte katapultieren.
Unter Trainer Uwe Rösler hat Bochum in jüngster Zeit eine deutliche Steigerung gezeigt: Von Platz 17 kletterte das Team auf Rang 13. In nur vier Ligaspielen holten sie zehn Punkte, darunter ein 1:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg. Doch Verletzungen und Sperren werden die Mannschaftsaufstellung vor Herausforderungen stellen. Matus Bero laboriert nach einer Fußverletzung in einem WM-Qualifikationsspiel weiterhin an seiner Fitness, während Leandro Morgalla aufgrund einer Gelbsperre fehlt. Kevin Vogt steckt noch in der Rehabilitation nach einer Knieoperation.
Rösler, der in den 1990er-Jahren selbst für Dynamo Dresden spielte, erwartet ein taktisch geprägtes Spiel und spricht von einem "Katz-und-Maus-Spiel". Die Gäste reisen mit verbesserten Leistungen an und belegen aktuell Platz 14 – in der Rückrunde sammelten sie bereits zwölf Punkte. Historisch betrachtet hat Dresden gegen den KSC, den nächsten Gegner, eine ausgeglichene Bilanz: Fünf Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen in 15 Begegnungen. Der Verein blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück, darunter acht Meisterschaften in der DDR-Oberliga, von denen drei als "Double" gefeiert wurden.
Für Bochum wäre ein Sieg ein weiterer Schritt unter Röslers Führung. Die defensive Stabilität – seit über viereinhalb Stunden ohne Gegentor – war entscheidend für den Aufstieg in der Tabelle.
Die Partie hat für beide Teams besondere Bedeutung: Mit drei Punkten könnte Bochum auf Platz zehn vorrücken, während Dresden die jüngste positive Entwicklung fortsetzen will. Röslers Kenntnis über seinen ehemaligen Klub könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen.






