VfL Bochum plant mit 30 Millionen Euro weniger nach dem Bundesliga-Abstieg
Edit NiemeierAbgestiegener VfL Bochum verkündet Rekordgewinn - VfL Bochum plant mit 30 Millionen Euro weniger nach dem Bundesliga-Abstieg
VfL Bochum, der Verein aus dem Ruhrgebiet, hat seine Finanzprognosen für die kommende Saison veröffentlicht. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga steht der Klub nun vor einer deutlichen Umstellung der Haushaltsplanung für das Leben in der 2. Bundesliga. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgehen.
In der Spielzeit 2023/24 erzielte der VfL Bochum Einnahmen in Höhe von knapp 93,4 Millionen Euro. Die Ausgaben beliefen sich jedoch auf rund 86,9 Millionen Euro, sodass für die ausgegliederte Gesellschaft ein Gewinn von fast 6,5 Millionen Euro verblieb.
Für die Saison 2024/25 in der 2. Bundesliga rechnet der Verein hingegen nur noch mit Einnahmen von etwas über 62,7 Millionen Euro. Die geplanten Ausgaben liegen bei etwa 67,2 Millionen Euro – was ein Defizit von 4,5 Millionen Euro für die kommende Spielzeit bedeuten würde.
Geschäftsführer Ilja Kaenzig wird gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Andreas Luthe und Hans-Peter Villis die finanziellen Anpassungen steuern. Die Herausforderung besteht nun darin, die gesunkenen Einnahmen mit den Ansprüchen im Wettbewerb der zweiten deutschen Liga in Einklang zu bringen.
Die Finanzperspektiven des VfL Bochum spiegeln die Realität des Abstiegs wider: Bei einem Rückgang der Einnahmen um über 30 Millionen Euro muss der Verein seine Ausgaben genau im Blick behalten. Das prognostizierte Defizit von 4,5 Millionen Euro unterstreicht die Notwendigkeit einer strengen Haushaltsdisziplin in der 2. Bundesliga.






