23 March 2026, 08:12

Verschollenes Pankok-Gemälde "Graf Zeppelin" wird im Podcast neu entdeckt

Schwarz-weiß-Illustration eines großen Auditoriums-Inneren aus einem Berliner Theater von 1912, begleitet von Text, der das Layout beschreibt.

Verschollenes Pankok-Gemälde "Graf Zeppelin" wird im Podcast neu entdeckt

Ein lange verschollen geglaubtes Gemälde von Bernhard Pankok rückt bald in den Mittelpunkt einer neuen Diskussion. Das Werk mit dem Titel "Graf Zeppelin" wurde erstmals 1908 in München ausgestellt, blieb danach jedoch jahrzehntelang der Öffentlichkeit entzogen. Nun bereiten sich Experten darauf vor, seine verborgenen Details in einer kommenden Podcast-Folge zu erkunden.

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Das betreffende Gemälde "Graf Zeppelin" (1914) zählt zu den weniger bekannten Werken Pankoks. Obwohl es vor über einem Jahrhundert in München seine Premiere feierte, fristete es seither ein Schattendasein. Seine Seltenheit hat es zu einem Objekt der Neugier unter Kunsthistorikern gemacht.

In der Podcast-Folge werden Alexander Klar, Direktor der Hamburger Kunsthalle, und Lars Haider, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, zu Gast sein. Gemeinsam wollen sie das Kunstwerk eingehend untersuchen und Details ans Licht bringen, die jahrzehntelang unbeachtet blieben. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die Entstehungsgeschichte des Gemäldes, seine künstlerische Technik sowie mögliche Deutungen.

Pankok, ein deutscher Künstler, der vor allem für seine Beiträge zum Jugendstil und zum Industriedesign bekannt ist, schuf das Werk in einer Zeit großer Faszination für technische Fortschritte. Das Luftschiff Graf Zeppelin galt damals als Symbol für Innovation – und das Gemälde hält den damaligen Pioniergeist fest. Der Podcast wird ergründen, wie sich diese Themen im Werk widerspiegeln und warum es so lange im Verborgenen blieb.

Die Folge verspricht, einem Gemälde neue Aufmerksamkeit zu schenken, das den Großteil seiner Existenz im Dunkeln verbrachte. Durch eine vertiefte Analyse von "Graf Zeppelin" könnten Klar und Haider Aspekte von Pankoks Schaffen aufdecken, die bisher nie vollständig verstanden wurden. Die Diskussion richtet sich an Hörer, die sich für Kunstgeschichte und die Geschichten hinter vergessenen Meisterwerken interessieren.

Quelle