14 March 2026, 10:09

Verkehrsunfälle im Kreis Euskirchen sinken – doch Verletztenzahlen steigen leicht an

Eine Liniendiagramm mit der Bezeichnung "Verkehrstote in den Vereinigten Staaten" zeigt die Anzahl der Todesfälle im Laufe der Zeit.

Verkehrsunfälle im Kreis Euskirchen sinken – doch Verletztenzahlen steigen leicht an

Verkehrsunfälle im Kreis Euskirchen gingen 2025 zurück – Verletztenzahlen stiegen leicht an

Im Jahr 2025 ist die Zahl der Verkehrsunfälle im Kreis Euskirchen im Vergleich zum Vorjahr gesunken, doch die Anzahl der Verletzten stieg leicht an. Die Behörden verzeichneten 5.603 Vorfälle – weniger als 2024 –, wobei es in 638 Fällen zu Personenschäden kam. Zehn Menschen kamen ums Leben, ein deutlicher Rückgang gegenüber den 22 Todesopfern im Jahr 2024.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 830 Menschen auf den Straßen des Kreises verletzt, davon 153 schwer. Bei 34 dieser Verletzungen handele es sich um Unfälle mit E-Scootern, darunter fünf Kinder. Bei 56 separaten Zusammenstößen spielten Alkohol oder Drogen eine Rolle.

Die häufigsten Unfallursachen waren Vorfahrtsmissachtung mit 133 Fällen sowie überhöhte Geschwindigkeit, die in 87 Vorfällen eine Rolle spielte. Auch Fahrunfälle mit Fahrerflucht blieben ein Problem: Hier wurden 1.146 Fälle gemeldet, von denen 65 mit Verletzungen einhergingen. Die Polizei konnte 507 dieser Delikte aufklären.

In den vergangenen fünf Jahren verzeichnete der Kreis Euskirchen einen stärkeren Rückgang bei Unfällen mit Personenschäden als das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die lokalen Zahlen sanken um 22 Prozent – von 450 im Jahr 2021 auf 350 im Jahr 2025 –, während die landesweiten Zahlen im gleichen Zeitraum um 15 Prozent zurückgingen, von 85.000 auf 72.000.

Die Behörden wollen ihre Sicherheitskampagnen weiterhin gezielt auf junge Verkehrsteilnehmer und ältere Autofahrer ausrichten, um Risiken weiter zu verringern und das Bewusstsein in besonders gefährdeten Gruppen zu schärfen.

Die Bilanz für 2025 fällt im Kreis Euskirchen gemischt aus: Zwar gingen die Gesamtzahl der Unfälle und die Todesopfer zurück, doch die Verletztenzahlen stiegen. Präventivmaßnahmen bleiben daher ein zentrales Anliegen – insbesondere für E-Scooter-Fahrer sowie für diejenigen, die durch Rasen oder Vorfahrtsverstöße besonders gefährdet sind.

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