Universität Duisburg-Essen verwandelt Campus Essen in ein modernes Lebens- und Lernzentrum
Edit NiemeierUniversität Duisburg-Essen verwandelt Campus Essen in ein modernes Lebens- und Lernzentrum
Der Campus Essen der Universität Duisburg-Essen steht vor einem umfassenden Umbau im Rahmen des Projekts Big Picture Essen. Die Umgestaltung wird etwa zehn Jahre dauern und mehrere hundert Millionen Euro kosten. Ziel der Planer ist es, einen offeneren, modernen Raum für Forschung, Lehre und das gesellschaftliche Leben zu schaffen.
Die erste Phase des Projekts hat bereits begonnen: Hörsäle und Seminarräume werden modernisiert, wobei einige dieser Arbeiten bereits 2023 abgeschlossen sein sollen. Neben den akademischen Verbesserungen überdenkt die Universität auch die Gestaltung der Arbeitsplätze – viele Einzelbüros sollen durch Großraumbereiche mit Loungezonen und sogar Büroschaukeln ersetzt werden.
Ein neues Forschungszentrum für Wassertechnologie wurde bereits genehmigt, zudem sind Pläne für ein eigenes Chemiegebäude in Arbeit. Nach Fertigstellung wird der Campus 30 Prozent mehr Fläche für Lehre und Forschung bieten. Die Universität prüft außerdem Vorschläge für eine Kita und eine Außen-Sportanlage, um Studierende und Mitarbeiter besser zu unterstützen.
Um den Campus enger mit der Essener Innenstadt zu verknüpfen, entsteht eine Übergangszone. Hier sollen Urban-Gardening-Projekte, kulturelle Veranstaltungen und eine Freiluftbar stattfinden. Das Ziel ist es, den Campus zu einem lebendigen Zentrum für Lernen und Freizeit zu machen.
Die vollständige Modernisierung wird sich über ein Jahrzehnt erstrecken und Kosten in "solider dreistelliger Millionenhöhe" verursachen. Zwar sind Details zu neuen Baustellen noch unklar, doch der neu gestaltete Campus soll Kooperation, Erholung und eine stärkere Verbindung zur umliegenden Stadt fördern. Die ersten modernisierten Einrichtungen sollen bereits im nächsten Jahr ihre Türen öffnen.






