23 March 2026, 02:09

Tim Mälzer und sein kurioses Verhältnis zu E-Mails und Digitalisierung

Ein Buchumschlag mit einem Koch in weißer Schürze und schwarzem Hut, der eine Pfanne und einen Nudelholz hält, mit schwarzem Text in einem weißen Rand.

Tim Mälzer und sein kurioses Verhältnis zu E-Mails und Digitalisierung

Tim Mälzer ist seit langem ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen, wo er mit seinen Kochsendungen und seinem scharfen Witz das Publikum unterhält. Der Starkoch, der für seine direkte Art und gelegentlichen Ausbrüche bekannt ist, sorgte kürzlich wieder für Schlagzeilen – diesmal jedoch nicht wegen seiner kulinarischen Fähigkeiten, sondern wegen seiner anhaltenden Schwierigkeiten mit der digitalen Kommunikation.

Schon 2020 gestand Mälzer in der Radiosendung Mit den Waffeln einer Frau, noch nie in seinem Leben eine E-Mail geschrieben zu haben. Damals verriet er auch, dass er Emojis meidet und handschriftliche Botschaften mit Stift und Papier bevorzugt. Zwar hat er seitdem Fortschritte gemacht – etwa beim Versenden von WhatsApp-Sprachnachrichten –, doch seine jüngsten Aussagen zeigen, dass sich wenig geändert hat.

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In einer aktuellen Folge von Drei gegen Einen – die Show der Champions räumte der 53-jährige Koch offen ein, dass ihm das Tippen von E-Mails nach wie vor schwerfällt. Trotzdem hat sich seine digitale Präsenz in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Seit 2020 ist er auf Social Media aktiver geworden: Statt gelegentlicher Instagram-Posts veröffentlicht er mittlerweile täglich TikTok-Clips und authentische Kochvideos.

Zu seinen Projekten zählen die YouTube-Serie Mälzer kocht zu Hause (2021), der Podcast Kitchen Nightmares mit Tim Mälzer (2022) sowie Auftritte in der ARD-Sendung Hart aber fair (2023). Zuletzt moderierte er interaktive Livestreams auf Twitch, in denen er mit Fans kocht und Themen wie Nachhaltigkeit diskutiert. Doch trotz dieser Schritte vorwärts sorgen seine ehrlichen Worte über E-Mails weiterhin für gemischte Reaktionen.

Manche Zuschauer schätzen seine Offenheit und alten Schule ans Herz gelegten Gewohnheiten, andere kritisieren, dass er sich moderner Kommunikation verweigere.

Mälzers digitale Eigenheiten bleiben ein Gesprächsthema – besonders im Kontrast zu seinem wachsenden Online-Engagement. Während er neue Plattformen fürs Kochen und Diskutieren nutzt, zeigt sein Eingeständnis zum Thema E-Mails eine hartnäckige Lücke in seinen Technikkenntnissen. Die Mischung aus traditionellen Vorlieben und digitalen Experimenten des Kochs hält das Publikum gleichermaßen unterhalten und gespalten.

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