22 March 2026, 04:09

Thüringens Freilichtmuseen starten trotz Spritpreis-Sorgen in die neue Saison

Schwarzes und weißes Foto eines belebten Marktes in Berlin mit Menschen, Gemüsestöllen und Gebäuden im Hintergrund.

Verhindert der Spritpreis Besuche in Freilichtmuseen? - Thüringens Freilichtmuseen starten trotz Spritpreis-Sorgen in die neue Saison

Thüringens Freilichtmuseen bereiten sich auf die neue Saison vor – trotz Sorge um steigende Spritpreise

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Die Freilichtmuseen in Thüringen öffnen trotz Befürchtungen wegen der steigenden Kraftstoffkosten wieder ihre Pforten für Besucher. Sowohl die Funkenburg in Westgreußen als auch das Freilichtmuseum Hohenfelden starten zu Ostern in die neue Saison und bieten neben bewährten Veranstaltungen auch neue Attraktionen. Doch die Museumsleitungen fürchten, dass die hohen Spritpreise manche Gäste abschrecken könnten.

Die Funkenburg eröffnet wie gewohnt mit einer Ostereiersuche und einem festlichen Osterkaffee. Später im Jahr folgen eine Nachstellung der Völkerwanderungszeit sowie das beliebte Funkenburg-Fest. Um den Besuchern die Anreise in die abgelegene Lage zu erleichtern, wird ab Ostern an Wochenenden ein Buspendelverkehr von Erfurt aus eingerichtet.

Das nahegelegene Freilichtmuseum Hohenfelden öffnet am 28. März seine Hauptfläche, während das neue Besucherzentrum voraussichtlich Ende Mai fertiggestellt wird. Auf dem Programm stehen bewährte Höhepunkte wie der Handwerkertag, der Schäfertag und ein erweiterter Thüringer Käsemarkt.

In Rudolstadt öffnen die Thüringer Bauernhäuser nach Modernisierungsarbeiten – darunter ein restauriertes Eingangstor und eine neue Hochleistungs-Kaffeemaschine – am 1. April wieder ihre Türen. Zudem locken das Burgenland-Weinfest, Open-Air-Kinoabende, Sommertheater und die Rudolstädter Sommerkonzerte.

Trotz des abwechslungsreichen Programms bleiben die Museumsbetreiber vorsichtig. Viele Standorte sind ohne Auto schwer erreichbar, und die steigenden Spritpreise – von etwa 179,4 Cent pro Liter für Benzin Ende 2024 auf 172,18 Cent für Diesel bis 2026 – könnten Ausflüge in ländliche Regionen weniger attraktiv machen.

Die Museen setzen in den kommenden Monaten auf eine Mischung aus Tradition und Innovation. Doch ob die Besucherzahlen halten, hängt auch davon ab, wie stark die Kraftstoffkosten ihre Reisebereitschaft beeinflussen. Die Veranstalter hoffen, dass verbesserte Verkehrsanbindungen und frische Programmpunkte trotz der Herausforderungen für ausreichend Zulauf sorgen.

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