27 April 2026, 12:15

Streit um trockenen Rasen: Leverkusen und Köln liefern sich Wortgefecht nach dem Spiel

Bewässerungssystem auf einem Feld mit grünen Pflanzen und Bäumen unter einem teilweise bewölkten Himmel.

Streit um trockenen Rasen: Leverkusen und Köln liefern sich Wortgefecht nach dem Spiel

Streit um Platzverhältnisse nach Leverkusens Spiel in Köln

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Nach dem Spiel von Bayer Leverkusen beim 1. FC Köln ist ein Streit über die Platzverhältnisse entbrannt. Trainer Kasper Hjulmand kritisierte den "knochenharten" und extrem trockenen Rasen und deutete an, dieser sei möglicherweise absichtlich in diesem Zustand belassen worden. Kölns Cheftrainer René Wagner wies die Vorwürfe entschieden zurück und lieferte eine scherzhafte Erklärung für die trockene Spielfläche.

Das Spiel fand bei milden Temperaturen zwischen 17 und 19 Grad Celsius statt. Hjulmand monierte, der ungewöhnlich trockene Belag habe das Spiel verlangsamt, und spekulierte, der Rasen könne vorab gewässert und dann trocknen gelassen worden sein. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Bedingungen auch auf die übliche Pflege durch den 1. FC Köln zurückzuführen sein könnten – und nicht zwingend auf gezielte Manipulation.

Wagner konterte, wechselte sogar ins Englische, um zu betonen, sein Verein habe den Platz keinesfalls absichtlich austrocknen lassen. Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu, die Sonne könne schuld sein. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen bei der Pflege des Kölner Stadionrasens, der bekanntlich schnell verbrennt.

Leverkusens Platzwart-Team war erst in der vergangenen Saison für die "Spielfläche des Jahres" ausgezeichnet worden – ein Beleg für ihre Expertise in der Rasenpflege. Das Greenkeeping-Handbuch der DFL empfiehlt den Vereinen hingegen, die Bewässerung flexibel an Wetter und lokale Gegebenheiten anzupassen, um die Belastbarkeit der Plätze zu gewährleisten, ohne sie unnötig zu strapazieren.

Die Kontroverse lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Platzpflege im Profifußball. Der Kölner Rasen, ohnehin schwer zu handhaben, geriet nach Hjulmands Äußerungen zusätzlich unter Druck. Beide Seiten haben die Angelegenheit inzwischen ad acta gelegt; mit weiteren Konsequenzen ist nicht zu rechnen.

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