19 June 2026, 00:14

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneins über Maßnahmen in Wipperkotten

Nach Schaden am Wupperdamm: CDU fordert proportionale Lösungen statt massiver Polizeieinsätze

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneins über Maßnahmen in Wipperkotten

Ein politischer Streit ist über den Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten entbrannt. Sowohl CDU als auch SPD sind sich einig, dass der Standort geschützt werden muss, doch ihre Ansätze unterscheiden sich deutlich.

Die SPD drängt auf strengere Maßnahmen zum Schutz des Wehrs und seiner Umgebung. Ihr Vorschlag umfasst den Einsatz größerer Polizeieinheiten sowie die Einführung verschärfter Sicherheitsvorschriften.

Die CDU hingegen hält den SPD-Antrag für überzogen. Die Sprecherin Nina Wacker bezeichnete ihn als unverhältnismäßig und maßlos. Die Partei besteht darauf, dass eine rund um die Uhr überwachte Bewachung unrealistisch sei und der geplante Polizeieinsatz undurchführbar wäre.

Wacker erklärte, die CDU werde den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen. Stattdessen setzt sich die Partei für verstärkte Streifen und Aufklärungskampagnen in der Öffentlichkeit ein. Zudem erwarte man von der Stadtverwaltung eine Prüfung des SPD-Vorschlags, bevor Entscheidungen getroffen würden.

Trotz der Meinungsverschiedenheiten äußerte Wacker die Hoffnung auf einen Kompromiss. Sie wünsche sich eine Lösung, die das Wehr schütze, ohne dass Kosten und Aufwand aus dem Ruder liefen.

CDU und SPD teilen zwar das Ziel, das Wupper-Wehr zu erhalten, bleiben aber uneins darüber, wie dies erreicht werden soll. Die Ablehnung des SPD-Antrags durch die CDU ebnet den Weg für weitere Verhandlungen. Beide Seiten warten nun auf die Bewertung der Vorschläge durch die Stadtverwaltung.

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