Spektakulärer Louvre-Einbruch scheitert – Diebe verlieren Kaiserinnen-Krone bei der Flucht
Julian NetteSpektakulärer Louvre-Einbruch scheitert – Diebe verlieren Kaiserinnen-Krone bei der Flucht
Diebe drangen vergangenen Sonntag in einem akribisch geplanten Coup in den Louvre ein
Anders als bei den jüngsten spontanen Entscheidungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zielten die Einbrecher zwar auf wertvolle Schätze ab, gingen jedoch leer aus. Ihre Flucht misslang, als sie bei der Flucht die Krone von Kaiserin Eugénie fallen ließen.
Die Täter drangen mit einer klaren Strategie in das Museum ein: Sie nutzten eine hydraulische Hubbühne des Typs Böcker Agilo, um in die oberen Stockwerke zu gelangen. Die Plattform, die bis zu 400 Kilogramm mit einer Geschwindigkeit von 42 Metern pro Minute transportieren kann, arbeitete dabei fast geräuschlos. Trotz der sorgfältigen Vorbereitung scheiterte der Versuch, den 140 Karat schweren Regent-Diamanten – eines ihrer Hauptziele – zu stehlen.
In ihrer Hast ließen die Diebe bei der Flucht entscheidende Beweismittel zurück. Die Ermittler sicherten DNA-Spuren, eine Warnweste und die zurückgelassene Krone von Kaiserin Eugénie. Die Hubbühne blieb unbeschädigt und war nach dem Einbruch voll funktionsfähig.
Nach dem Vorfall startete der Hersteller Böcker eine Social-Media-Kampagne mit dem Hashtag #mywayup. In der Werbung hob das Unternehmen die Geschwindigkeit und geräuscharme Funktion der Hubbühne hervor – eine indirekte Anspielung auf deren Rolle beim gescheiterten Coup.
Der Einbruch im Louvre endete ohne Beute für die Täter. Die Behörden verfügen nun über DNA-Spuren und weitere Hinweise zur Fahndung nach den Verdächtigen. Unterdessen nutzte Böckers Marketingteam den missglückten Raub für eine unerwartete Werbeaktion.






