Solingen gibt 82.000 Euro Soforthilfe für marode Eishalle frei – doch reicht das?
Edit NiemeierSolingen gibt 82.000 Euro Soforthilfe für marode Eishalle frei – doch reicht das?
Solingens Finanzausschuss bewilligt Notfallmittel für die Eishalle
Der Finanzausschuss der Stadt Solingen hat 82.234 Euro als Soforthilfe freigegeben, um dringende Sicherheitsmängel in der städtischen Eishalle zu beheben. Die lokale Wählervereinigung SG zukunft. begrüßt diesen Schritt, äußert jedoch Bedenken, ob die Mittel für langfristige Anforderungen ausreichen.
Die Entscheidung folgt auf Warnungen vor kritischen Defiziten in der Halle. SG zukunft. anerkennt die umgehende Reaktion der Stadt, betont aber, dass ein umfassendes Konzept fehle. Ohne eine detaillierte bauliche und technische Prüfung, so die Vereinigung, bleibe die Zukunft der Anlage ungewiss.
Die Wählergruppe kündigte an, der Stadtverwaltung gezielte Fragen zu stellen, um mehr Transparenz über den Zustand der Eishalle und die finanziellen Erfordernisse zu schaffen. Zudem solle sichergestellt werden, dass Steuergelder sinnvoll eingesetzt werden. Laut SG zukunft. kämpft der Betreiber, die Solingen Eissport gGmbH, mit Kosten, die durch den maroden Bauzustand des Gebäudes entstehen und außerhalb ihres Einflussbereichs liegen.
Eine vollständige Sanierung könnte bis zu 4,8 Millionen Euro kosten – ein Vielfaches der aktuellen Notfallzuwendung. Die Vereinigung fordert eine nachhaltige Erhaltungsstrategie, um den Betrieb der Eishalle langfristig zu sichern und sowohl akute Gefahren als auch strukturelle Risiken anzugehen.
Die Sofortmittel sollen zwar die dringendsten Sicherheitsprobleme beheben, doch SG zukunft. besteht darauf, dass weitere Maßnahmen nötig sind. Gefordert werden eine umfassende Bewertung der baulichen Anforderungen sowie ein klares Finanzierungskonzept. Ohne diese Schritte könnte die langfristige Zukunft der Eishalle weiter auf der Kippe stehen.






