SC Verl stürmt mit 4:1-Kantersieg ins Westfalenpokal-Halbfinale
SC Verl zieht mit klarem 4:1-Sieg gegen den 1. FC Gievenbeck ins Halbfinale des Westfalenpokals ein
Mit einem überzeugenden 4:1-Erfolg über den 1. FC Gievenbeck hat sich der SC Verl einen Platz im Halbfinale des Westfalenpokals gesichert. Der Sieg bringt die Mannschaft dem Gewinn des Regionalpokals ein Stück näher – neben anderen Vereinen, die ebenfalls in die nächste Runde eingezogen sind.
Das Spiel fand ohne den Starspieler Berkan Taz statt, der krankheitsbedingt fehlte. Sein Ausfall bremste Verl jedoch nicht: Vier verschiedene Akteure trafen für den klaren Erfolg.
In der Partie übernahm der SC Verl früh die Kontrolle. Fynn Otto eröffnete den Torreigen, ehe Dominik Steczyk und Alessio Besio – mit einem Doppelpack – den Endstand herstellten. Das 4:1 spiegelte die überlegene Leistung der Verlerner gegen Gievenbeck wider.
Taz' Zukunft ungewiss – Wechselklausel im Raum Berkan Taz, eine Schlüsselfigur des Teams, verpasste die Partie aufgrund einer Erkrankung. Sein aktueller Vertrag beim SC Verl läuft im Sommer aus, laut Berichten enthält er jedoch eine Ausstiegsklausel, die ihm bereits im Wintertransferfenster für eine Ablösesumme im niedrigen sechsstelligen Bereich einen Wechsel ermöglichen könnte. Im Winter 2025/26 wurde sein Marktwert auf rund fünf Millionen Euro geschätzt – was das Interesse von Klubs wie Galatasaray sowie mehreren Bundesliga-Vereinen weckte. Nun beobachten unter anderem Preußen Münster und Rot-Weiss Essen seine Entwicklung.
Taz zeigt in dieser Saison starke Leistungen: In den ersten 14 Spieltagen der 3. Liga steuerte er sieben Tore und sechs Vorlagen bei. Trotz seiner Abwesenheit sicherte Verl sich den Halbfinaleinzug und gesellt sich damit zu Turbspor Dortmund, der SG Wattenscheid 09, dem FC Gütersloh, dem SC Peckeloh und den Sportfreunden Lotte.
Spannende Halbfinals in Sicht Mit dem Sieg baut der SC Verl seine Erfolgsserie im Westfalenpokal aus. Während Taz' Zukunft weiter offen ist, will der Verein den Schwung in Pokal und Liga nutzen. Die nächste Runde wird zeigen, welche Mannschaften ins Finale einziehen – mit mehreren starken Konkurrenten im Rennen.






