17 April 2026, 16:21

Rheinmetall repariert Bradley-Panzer für 31 Millionen Dollar bis 2027

Ein Buchumschlag mit Militärfahrzeugen und einem Text darüber, der ein Kriegs Thema suggeriert.

Rheinmetall repariert Bradley-Panzer für 31 Millionen Dollar bis 2027

Amerikanische Rheinmetall erhält 31-Millionen-Dollar-Auftrag zur Reparatur von Bradley-Schützenpanzern

Das US-Unternehmen Rheinmetall hat einen Auftrag über 31 Millionen Dollar für die Instandsetzung von Bradley-Schützenpanzern (IFV) erhalten. Im Mittelpunkt des Vertrags steht die Begutachtung und Reparatur beschädigter Fahrzeuge, die von der US-Armee und den ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Ziel des Projekts ist es, die Reparaturzeiten zu verkürzen und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge langfristig zu sichern.

Trotz der Vergabe bedeutender Rüstungsaufträge verlor das Unternehmen im Oktober 2023 fast 15 Prozent seines Börsenwerts. Der Auftrag wurde vom National Center for Manufacturing Sciences erteilt. Im Rahmen der Vereinbarung wird Rheinmetall neue Verfahren zur Bewertung und Reparatur der Bradley-IFVs entwickeln, um Ausfallzeiten zu minimieren – unter anderem durch Wartungsarbeiten in der Nähe der Einsatzgebiete.

Die Arbeiten sollen bis März 2027 abgeschlossen sein. Die ersten instand gesetzten Bradley-Schützenpanzer werden voraussichtlich etwa zur gleichen Zeit ausgeliefert. Das Projekt folgt auf einen Milliardenauftrag im Oktober 2023, bei dem sich Rheinmetall zur Lieferung von 222 radgepanzten Jackal-Mannschaftstransportfahrzeugen verpflichtete.

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Die jüngste wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens zeigt ein gemischtes Bild: Zwar sicherte es sich große Aufträge, doch der Aktienkurs brach im Oktober 2023 stark ein. Der Bradley-Reparaturauftrag ist Teil umfassender Bemühungen, die militärischen Operationen der USA und der Ukraine zu unterstützen.

Mit dem 31-Millionen-Dollar-Vertrag will Rheinmetall effizientere Reparaturprozesse für die Bradley-IFVs etablieren. Durch verbesserte Wartungsstrukturen in den Einsatzregionen soll die Verfügbarkeit der Fahrzeuge gesteigert werden. Die ersten instand gesetzten Einheiten werden voraussichtlich Anfang 2027 ausgeliefert.

Quelle