Raser auf der A43: 161 km/h in der 80er-Baustelle – jetzt droht die harte Strafe
Edit NiemeierRaser auf der A43: 161 km/h in der 80er-Baustelle – jetzt droht die harte Strafe
Ein Autofahrer wurde auf der A43 bei Wuppertal mit 161 km/h in einer 80er-Zone geblitzt. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 15. März, einem Sonntag, in einer Baustelle, die von einer mobilen Radarfalle überwacht wurde. Die Behörden bestätigten inzwischen die drastischen Konsequenzen für den Verstoß.
Der Fahrer, dessen Fahrzeug ein Ennepetaler Kennzeichen trug, überschritt das Tempolimit um mehr als das Doppelte. Für eine solche Geschwindigkeitsüberschreitung beträgt das Regelbußgeld 700 Euro, hinzu kommen zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot. Je nach Einzelfall kann das Bußgeld sogar auf bis zu 1.400 Euro steigen.
Die Geschwindigkeitskontrollen in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Die jährlichen Überprüfungen stiegen von etwa 250.000 im Jahr 2021 auf über 400.000 bis 2026. Mobile Blitzgeräte machen mittlerweile 65 Prozent dieser Kontrollen aus – ein Anstieg gegenüber den vorherigen 40 Prozent. Ihr Einsatz in Baustellen hat sich seit 2024 verdreifacht und liegt nun bei rund 50.000 Messungen pro Jahr. Dies ist Teil verschärfter Polizeimaßnahmen zur Unfallprävention.
Dem Fahrer drohen nun ein zwingendes Fahrverbot, Punkte in Flensburg sowie ein empfindliches Bußgeld. Der Fall unterstreicht den wachsenden Fokus auf Geschwindigkeitsüberwachung, insbesondere in Risikobereichen wie Baustellen. Mobile Überwachungssysteme spielen dabei in der gesamten Region eine zentrale Rolle.






