25 March 2026, 16:13

Prominente fordern Hamburgs Klimaneutralität bis 2040 mit radikalen Maßnahmen

Menschen sitzen vor einem Gebäude mit Fenstern und Namensschildern, umgeben von Flaschen und anderen Gegenständen, während sie an einer Klimawandel-Demonstration in Berlin teilnehmen, die von Bäumen und einem klaren blauen Himmel umgeben ist.

Kulturelle Szene setzt sich für Klimaneutralität bis 2040 ein - Prominente fordern Hamburgs Klimaneutralität bis 2040 mit radikalen Maßnahmen

Über 80 Schauspieler:innen, Künstler:innen und Kulturprominente unterstützen in einem offenen Brief die Hamburger Zukunftsentscheidung. Die Kampagne fordert strengere Klimaregeln, um die Stadt bereits bis 2040 klimaneutral zu machen – fünf Jahre früher als das aktuelle Ziel von 2045.

Der Vorschlag sieht jährliche CO₂-Obergrenzen für Bereiche wie Verkehr, Haushalte und Industrie vor. Werden die Ziele verfehlt, müssen korrigierende Maßnahmen ergriffen werden. Die Initiative verlangt eine grundlegende Überarbeitung des Hamburger Klimaschutzgesetzes, darunter verbindliche Jahresemissionsgrenzen und regelmäßige Überprüfungen der Fortschritte. Bei Nichteinhaltung der Vorgaben sollen Notfallpläne greifen, um die Stadt wieder auf Kurs zu bringen.

Um die finanzielle Belastung abzufedern, sind Förderprogramme für Vermieter:innen vorgesehen. Damit sollen hohe Sanierungskosten nicht auf Mieter:innen abgewälzt werden, um soziale Gerechtigkeit während der Transformation zu gewährleisten.

Zu den prominenten Unterzeichner:innen zählen die Schauspieler Mirco Kreibich, Pheline Roggan, Merlin Sandmeyer, Pascal Houdus und Barbara Nüsse. Auch Bjarne Mädel, Maximilian Mundt und Lina Beckmann unterstützen die Initiative. Zwar gibt es keine offiziellen Stellungnahmen der Hamburger Kultureinrichtungen zu konkreten Plänen für Klimaneutralität, doch Häuser wie das Schauspielhaus, Kampnagel, das Ernst Deutsch Theater und die Hamburger Kunsthalle haben sich öffentlich hinter die Forderungen gestellt.

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Die Hamburger Zukunftsentscheidung zielt darauf ab, den Wandel zur Klimaneutralität bis 2040 zu beschleunigen. Mit sektorspezifischen Zielen, finanzieller Unterstützung für Vermieter:innen und einem klaren Fokus auf Verbindlichkeit hat die Kampagne breite Rückendeckung aus der Kulturszene erhalten. Nun hängt der nächste Schritt davon ab, ob die vorgeschlagenen gesetzlichen Änderungen umgesetzt werden.

Quelle