26 April 2026, 20:10

NRW-Wirtschaft 2025: Nur noch 0,1 Prozent Wachstum erwartet – Experten warnen vor anhaltender Schwächephase

Balkendiagramm, das das US-Handelsdefizit nach Ländern in Milliarden US-Dollar zeigt, wobei jedes Land durch einen Kreis in einer anderen Farbe dargestellt ist.

Prognose: NRW-Wirtschaft wächst nur leicht - NRW-Wirtschaft 2025: Nur noch 0,1 Prozent Wachstum erwartet – Experten warnen vor anhaltender Schwächephase

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftslage verschlechtert sich weiter – Wachstum 2025 bei nur 0,1 Prozent

Die konjunkturellen Aussichten für Nordrhein-Westfalen haben sich weiter eingetrübt: Für 2025 wird nun nur noch ein Wachstum von 0,1 Prozent erwartet – eine deutliche Abwärtskorrektur gegenüber der Frühjahrsprognose von 0,3 Prozent. Experten warnen, dass ein rascher Aufschwung unwahrscheinlich bleibt, da die Region mit zahlreichen Belastungsfaktoren zu kämpfen hat.

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Die aktuelle Revision spiegelt die bundesweiten Schwierigkeiten wider. Das RWI-Institut prognostiziert für Deutschland insgesamt lediglich ein Wachstum von 0,2 Prozent im kommenden Jahr. Hohe Energiekosten, zunehmender Protektionismus und aggressive Handelspolitik dämpfen die Konjunktur. Besonders betroffen sind nordrhein-westfälische Unternehmen, die unter den US-Zöllen leiden, die die Exporte stark belasten.

Jörn Wahl-Schwentker von der Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalen (IHK NRW) zeigte sich enttäuscht und räumte ein, dass die erhoffte Erholung bisher ausbleibt. Dennoch gibt es vorsichtigen Optimismus für 2026: Dann könnte die Wirtschaft der Region um 1,1 Prozent wachsen – und damit im Einklang mit der erwarteten bundesweiten Rate liegen.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur verwies auf geplante staatliche Investitionen als möglichen Wachstumsmotor. Mittel für Schulen, Straßen und digitale Infrastruktur könnten in den kommenden Jahren dringend benötigte Impulse setzen.

Die angepassten Zahlen unterstreichen den anhaltenden wirtschaftlichen Druck auf Nordrhein-Westfalen. Zwar könnte 2026 eine Besserung bringen, doch die unmittelbare Perspektive bleibt gedämpft. Öffentliche Investitionen und eine Entspannung der Handelskonflikte könnten eine Schlüsselrolle für die künftige Entwicklung spielen.

Quelle