NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – trotz kurzer Arbeitswege
Edit NiemeierRund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – trotz kurzer Arbeitswege
Neue Zahlen zeigen, wie die Menschen in Nordrhein-Westfalen zur Arbeit pendeln. Im Jahr 2024 fuhren fast fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner für ihren Job in eine andere Stadt – ein leichter Anstieg um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die meisten Beschäftigten brauchten für ihren täglichen Arbeitsweg weniger als eine halbe Stunde. Nur 6 Prozent hatten Fahrten von mehr als einer Stunde. Zu den beliebtesten Zielen zählten Köln, Düsseldorf und Essen, wobei Holzwickede im Kreis Unna den höchsten Anteil an Zupendlern verzeichnete.
Das Auto blieb mit 68 Prozent der Arbeitnehmenden das mit Abstand meistgenutzte Verkehrsmittel. Der öffentliche Nahverkehr folgte mit 14 Prozent, während 10 Prozent mit dem Fahrrad fuhren und 6 Prozent zu Fuß gingen. Gleichzeitig arbeiteten 4,4 Millionen Menschen in ihrer eigenen Kommune.
Die Daten unterstreichen die anhaltende Abhängigkeit vom Auto beim Berufsverkehr in der Region. Öffentlicher Verkehr, Radfahren und Zu-Fuß-Gehen machen nach wie vor einen geringeren Teil der Mobilitätsoptionen aus. Der leichte Anstieg der Stadt-zu-Stadt-Pendler spiegelt die anhaltenden Arbeitsmuster in Nordrhein-Westfalen wider.






